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Montag, 8. November 2021

Malta und Gozo 2021 - Teil 1

Anfang Oktober verbrachten Jutta und ich eine Woche auf Malta.

Die Entscheidung für diese Reise war recht spontan. Eine günstige Konstellation in meiner Firma ermöglichte mir, endlich meinen Haupturlaub zu arrangieren; das war am Mittwoch. Am Donnerstag Nachmittag buchten wir Flug, Hotel und Mietwagen und am darauf folgenden Montag flogen wir auch schon ab.

Auf Malta atmet jeder Stein Geschichte – und Steine gibt es dort zur Genüge! Uns würde diese eine Woche, die wir dort verbringen würden, ganz sicher nicht langweilig werden.

Und so war es dann auch. Wir sind sehr viele Ziele mit dem Mietwagen angefahren und haben dementsprechend viel gesehen und dementsprechend viele Fotos mitgebracht. Einen kleinen Auszug davon werde ich in diesem Post verwenden; mehr davon gibt es wie immer in einem Online-Webalbum. Wie immer an dieser Stelle der kleine Hinweis auf die ebenso kleine Bedienungsanleitung für so ein Webalbum.


Pflaster mit Malteserkreuz

Die Karte zeigt, wo wir überall waren. Ein Klick auf einen Pin öffnet ein kleines Fenster mit mehr Details:


Also auf nach Malta, diesem wirklich sehenswerten und geschichtsträchtigen Land!


Malta und Gozo 2021 - Teil 2

Der zweite Teil hat eindeutig die Schwerpunkte Valletta und Gozo.

Die Hauptstadt Valletta ist schon echt sehenswert. Das beginnt bei der Geografie; ständig geht es berauf und bergab, die Straßen in dieser geplanten Stadt verlaufen schön im rechten Winkel, sodass die Orientierung nicht schwer fällt. Und dann sind da natürlich die prachtvollen Paläste aus der Zeit des Johanniterordens, bei dem Geld nie Mangelware war!

Gozo ist nur 40 Minuten mit der Fähre von Malta entfernt. Diese zweite Hauptinsel ist wesentlich landwirtschaftlicher geprägt als Malta. Sie hat aber wie Malta selbst alles zu bieten: Von Naturdenkmälern über Festungen und Kirchen bis zu Tempeln aus der Jungsteinzeit!

Tal-Mixta-Höhle auf Gozo


Malta und Gozo 2021 - Teil 3

Teil 3 enthält einen bunten Querschnitt von Malta. Hier kommen Klippen und Höhlen genauso vor wie prähistorische Tempel; oder Werke von Albrecht Dürer; oder die alte Hauptstadt Mdina, die schon als Filmkulisse diente; oder ein Aussichtspunkt, von dem aus man die halbe Insel überblickt; oder eine Rotunde, die aussieht wie das Pantheon in Rom!

Die Blaue Grotte

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 1

2019 war für uns das Jahr Bulgariens, soviel kann man jetzt schon sagen.

Es begann mit dem ganz ausgezeichneten Buch von Kapka Kassabova "Die letzte Grenze", in dem die Autorin das Grenzgebiet Bulgarien/Türkei/Griechenland so lebendig und liebevoll beschreibt, dass ich am liebsten sofort dorthin gefahren wäre.

Im Juli waren wir dann mit unserer Enkelin ein paar Tage am Sonnenstrand plantschen. In Sichtweite, zum Greifen nah: Nessebar, die Halbinsel, die als Ganzes UNESCO-Weltkulturstätte ist. Aber mit einer Fünfjährigen macht man keinen Ausflug, um so eine Stadt zu besichtigen; weder sie noch wir hätten sonderlich Freude daran gehabt. Aber besucht hätten wir Nessebar schon gerne.

Da hatte Jutta die großartige Idee: Machen wir doch überhaupt eine Rundreise durch Bulgarien! Gesagt, getan. Nach einiger Recherche im Internet wurden wir fündig und trafen auf eine Reise, die alle wichtigen Städte und Stätten dieses für uns so komplett unbekannten Landes ansteuert.

Und so lebten wir 12 Tage lang aus dem Koffer, denn viel Zeit verbrachten wir nicht an einem Ort! Die Karte zeigt, wo wir überall waren:




Fehlt nur noch der übliche Hinweis auf das Online-Fotoalbum, das es natürlich auch diesmal wieder gibt, sowie auf dessen Bedienung.

Also, auf nach Bulgarien!


Kloster Rila


Mittwoch, 2. Oktober 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 2

Wir setzen unsere Rundreise fort. In diesem Post geht es um das Museumsdorf Etar, die Thrakergräber in und um Kasanlak, um Arbanassi und zuletzt um Weliko Tarnowo, die alte Hauptstadt des Zweiten Bulgarenreiches.

Goldmaske, die im Thrakergrab Goljama Kosmatka gefunden wurde

Dienstag, 1. Oktober 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 3

Teil drei bringt uns zur Höhlenkirche von Iwanowo, nach Russe, der Grenzstadt an der Donau, nach Sweschtari zu einem beeindruckenden und gut erhaltenen Thrakergrab, nach Weliki Preslaw, an dessen Hof die Kyrillische Schrift erfunden wurde, zum Reiter von Madara und zum Schwarzen Meer. Zunächst nach Warna, wo es das weltweit älteste bearbeitete Gold zu sehen gibt; und zuletzt nach Nessebar, dem alten Handelszentrum auf der Halbinsel.


Der Reiter von Madara

Montag, 30. September 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 4

Teil 4 führt uns zu unserem letzten Thrakergrab in Alexandrowo, zur Kult- und Orakelstätte Perperikon, zur Orpheusstätte Tatul, in die Kulturhauptstadt 2019 Plowdiw, in das Kloster Batschkowo, zur Kirche Bojana und noch einmal in die Stadt Sofia, wo wir das Historische Museum mit seinen unglaublichen Goldschätzen aus der Thrakerzeit besuchten.


Thrakischer Goldschatz von Panagjurischte

Sonntag, 9. Juni 2019

Israel 05-2019 - Teil 1

Seit Beginn des Jahres lebt Kathi in Jerusalem; Sie hat dort eine Forschungsstelle an der Hebrew University angenommen. Die Forschung ist dabei in unmittelbarer Nachbarschaft zum Krankenhaus Hadassah im Stadtteil En Kerem angesiedelt - dazu später noch mehr.

Kathi zu sehen war natürlich der Anlass, Israel überhaupt zu besuchen. Das Land und die gesamte Region kommen zwar täglich in den Medien vor, letztlich ist es aber für die meisten von uns nach wie vor ein fremdes Land - für uns war das jedenfalls so. Wir nahmen uns eine Woche Zeit, einen groben Überblick zu bekommen und haben in der Vorbereitung auch einen Besuchsplan erstellt. Selbstverständlich war der wieder einmal äußerst dicht; so dicht, dass wir uns einfach damit übernommen hätten, hätten wir nicht kurzfristig umdisponiert. Tel Aviv ist nun einmal nicht an einem Tag zu bewältigen, und so hängten wir noch einen weiteren Tag dran. Dafür musste der Ausflug in den Süden (Wüste Negev) entfallen, der für den einen geplanten Tag ebenfalls viel zu viel gewesen wäre. Der Negev wurde also auf einen späteren Besuch verschoben, und wir wissen inzwischen, dass wir dafür 2-3 Tage werden vorsehen müssen.

Was haben wir also in dieser einen Woche gesehen? Schwerpunkt waren natürlich Jerusalem und Tel Aviv, wir machten aber auch einen Ausflug nach Bethlehem und in den Osten an das Tote Meer. In dieser einen Ost-Tour besuchten wir Masada, die Oase Ein Gedi sowie das Tote Meer selbst. Kathi hat sich in dieser Woche frei genommen, sodass wir alle Touren zu dritt absolvierten!

Der Reisebericht wird sich also um diese Stätten drehen; dazwischen werde ich immer wieder Besonderheiten dieses Landes beschreiben, derer es doch einige gibt.

200 - das ist normalerweise die Obergrenze an Fotos, die man jemandem, der nicht dabei war, zumuten darf. Diese Grenze war diesmal aber einfach nicht einzuhalten, und so ist das Webalbum diesmal etwas größer ausgefallen als sonst. Wie man in so einem Online-Album navigiert, hab ich einer kleinen Gebrauchsanweisung beschrieben. Etliche Fotos aus diesem Album werde ich auch hier in diesem Post verwenden, aber eben bei weitem nicht alle!

Also auf nach Jerusalem! Im Gegensatz zu dem bekannten Spiel, findet hier jeder seinen Platz!

Die Reisegruppe auf dem Tempelberg


Samstag, 8. Juni 2019

Israel 05-2019 - Teil 2

In Teil zwei berichte ich von unserem Besuch auf dem Tempelberg, von unserer Führung durch das antike Wassersystem Jerusalems und vom ersten Tag in Tel Aviv.

Am Alten Hafen von Tel Aviv

Freitag, 7. Juni 2019

Israel 05-2019 - Teil 3

Teil drei führt uns noch einmal nach Tel Aviv (diesmal nach Jaffa), nach Bethlehem, auf den Ölberg sowie nach Masada, Ein Gedi und an das Tote Meer.

Skyline von Tel Aviv, von Jaffa aus gesehen

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Zypern 2018 - Teil 1

Mitte September verbrachten Jutta und ich auf Zypern. Die Insel im Nordosten des Mittelmeeres ist ja zwischen Griechenland und der Türkei aufgeteilt, wir haben uns ausschließlich im griechischen Südteil aufgehalten.

Unser Hotel hatten wir etwas östlich von Limassol, das liegt einerseits an der Südküste, andererseits halbwegs in der Mitte in Ost-West-Richtung. Die Lage war ideal, um die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden; denn unser Plan war, Besichtigungen auf der Insel und Strandaufenthalt zu kombinieren. Dieser Plan ist auch voll aufgegangen; im Nachhinein betrachtet hätten wir aber einen Monat später fliegen sollen: im September ist es auf Zypern noch glühend heiß! 35 Grad (gefühlt noch weitaus mehr) und kaum Schatten, zumindest im Süden und somit in Küstennähe. Einen Tag waren wir im Troodos-Gebirge, da war es dann deutlich kühler und außerdem erwischte uns ein ordentlicher Regenguss!

Zypern ist seit Jahrtausenden besiedelt, es gibt also jede Menge zu sehen. Die Karte zeigt wie immer, wo wir uns aufgehalten haben:




Klarerweise gibt es wieder jede Menge Fotos. Einige davon werde ich direkt im Blog zeigen, viele weitere sind wie immer in einem Online-Album zu sehen. Selbst die Bilder in diesem Album sind nur ein kleiner Auszug aus der Gesamtmenge; aber knapp 900 Bilder kann man niemandem zumuten, der selbst nicht dabei war. Ah ja, hier der obligate Hinweis, wie man das Online-Album bedient, und welche Informationen zu jedem Bild vorhanden sind.


Im Archäologiepark Paphos




Dienstag, 2. Oktober 2018

Zypern 2018 - Teil 2

Teil zwei des Berichts führt uns nach Limassol, Larnaka und Agia Napa, sowie zur Ausgrabungsstätte von Choirokoitia - sicherlich einem Höhepunkt des Besichtigungsteils dieser Reise. Die Reste dieser Siedlung stammen noch aus der Jungsteinzeit und sind etwa 8000 Jahre alt!

Weiters berichte ich noch von Lefkara mit seinen berühmten Lochstickereien sowie von der Kirche Panagia Angeloktisti in Kiti, in der es ein Mosaik aus dem 6. Jahrhundert zu sehen gibt.


Rekonstruierte Rundhäuser in Choirokoitia


Montag, 1. Oktober 2018

Zypern 2018 - Teil 3

Im dritten und letzten Teil berichte ich vom Archäologiepark in Paphos, der wahrscheinlich den Höhepunkt des antiken Zyperns darstellt. Etwas nördlich von Paphos liegt die Avakas-Schlucht, ein sehr beeindruckendes Naturdenkmal. Weiters geht es um Nikosia, die geteilte Hauptstadt und wir machen noch einen kurzen Abstecher nach Tenta und zum Govenors Beach.


Mosaik mit Jagdmotiv im Archäologiepark Paphos


Montag, 8. August 2016

Rom in Zeiselmauer

In Zeiselmauer im Tullnerfeld gibt es noch Reste eines befestigten Römischen Lagers, das einst Teil des Limes war. Direkt am südlichen Ufer der Donau gelegen ist es eine wesentlich kleinere Version von Carnuntum oder Vindobona.



Viel ist nicht mehr vorhanden. Vergangenen Samstag ergab sich eine gute Gelegenheit, mit dem Motorrad einen Ausflug dorthin zu machen und ein paar Fotos mitzubringen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Besuch in Budapest

Das letzte Wochenende verbrachten wir wieder bei Kathi in Budapest. In Ungarn war am Freitag Feiertag (Gedenktag an den Aufstand 1956), sodass wir diesmal sogar 3 Tage dort verbringen konnten.

Beim letzten Besuch im September mussten wir aus Zeitgründen die Besichtigung von Szentendre und des dortigen Freilichtmuseums leider frühzeitig abbrechen, und so holten wir diesmal das Versäumte nach. Bei herrlichem, klarem Herbstwetter!

Seitenarm der Donau bei Szentendre


Freitag, 19. September 2014

Urlaub auf dem Peloponnes - Teil 2

Der zweite Teil führt uns unter anderem nach Korinth, Mykene, Dimitsana und noch einmal nach Patras.

Urlaub auf dem Peloponnes - Teil 1

Die ersten beiden Septemberwochen verbrachten Jutta und ich auf dem Peloponnes, dem südlichsten Teil des griechischen Festlandes. Der Aufenthalt war - wie schon in den letzten paar Jahren - angelegt als Mischung zwischen Besichtigung und Strandurlaub. Das sieht dann so aus, dass wir nach dem Frühstück mit dem Leihwagen losdüsen zu einem Ausflugsziel, dort einige Besichtigungen machen, und anschließend wieder zum Hotel zurück fahren. Den Rest des Tages verbringen wir dann am Strand. Auf diese Weise bringen wir die beiden Anforderungen "Besichtigung" und "Meer" unter einen Hut!

Wir laden also ein auf eine Reise zu antiken Stätten, Sand und Mee(h)r!






Die Reiseleitung in Olympia


Dienstag, 18. Juni 2013

Eine Woche auf Kreta

Die erste Juniwoche verbrachten Jutta und ich auf Kreta (Griechenland).

In der Aradena-Schlucht

Während wir dort sehr sonniges und heißes Wetter genießen konnten, gingen in Mitteleuropa durch den vielen Regen buchstäblich die Wogen hoch. Wenige Wochen davor waren wir ja noch in Dresden, Pirna und Meißen, und gerade diese Gegend war vom Hochwasser besonders schlimm betroffen.

Wir hatten uns auf Kreta ein Auto ausgeborgt, sodass wir die Insel ein wenig erkunden konnten. Der folgende Bericht mit zahlreichen Fotos schildert unsere Eindrücke von dieser Ecke Europas, bei der jeder Stein voll von Geschichte ist - und Steine gibt es dort wirklich genug!