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Samstag, 4. September 2021

Kräfte-Reich. Oder: In Schönheit verblöden.

Vergangenes Wochenende besuchten wir das Museum "Kräfte-Reich" in St. Jakob am Walde (Stmk).


Das Positive zuerst: Das Museum und seine Räume sind wirklich gut gestaltet! Die Inhalte werden sehr kreativ und anschaulich präsentiert – einfach sehenswert!

Aber die Inhalte.

Natürlich kann und soll und muss man auch diese Themen ansprechen, über die ich gleich ausführlicher berichten werde. Aber bitte doch nicht nahezu unkommentiert! Wenn ein Privater so etwas präsentiert, sage ich: Na schön, fällt unter Meinungsfreiheit. Aber einer öffentlichen Einrichtung lasse ich so etwas nicht durchgehen. Hier gibt es schon auch noch einen Bildungsauftrag; und der ist in diesem Fall vollkommen unter die Räder gekommen!

Dazu kommt noch, dass die meisten Themen überhaupt nichts mit Kraft zu tun haben. Die Räume über Religion und Hexenverfolgung sind zwar gut gestaltet, aber wo bleibt da die "Kraft", außer der "Kraft der Religionen"? Im letzten Raum gibt es eine wirklich gut gelungene Zeitleiste über die letzten Jahrhunderte. Aber Kraft?

Meine Erwartung war, etwas über elektrische und atomare Kräfte, Sonnenkraft, Wasserkraft, Gravitation etc. zu erfahren. 

Statt dessen sahen wir das.

Samstag, 3. Juli 2021

Steyr – Arbeit, Wohlstand Macht. Walter Gstettenhofer. - Teil 1

Mitte Juni verbrachten wir ein langes Wochenende in Steyr. Anlass der Reise war die diesjährige oberösterreichische Landesausstellung "Arbeit, Wohlstand, Macht", aber wir wollten natürlich auch Steyr selbst ein wenig kennenlernen.

Auf der Hinreise machten wir noch Halt in Böhlerwerk, wo Walter Gstettenhofer in seiner Buchbinderei arbeitet. Wie wir dort dann feststellen durften, ist das nicht bloß eine international bekannte Buchbinderei; sondern Walter Gstettenhofer nutzte den allgemeinen Corona-Stillstand, um seine ungeheure Kreativität auch auf andere Weise auszuleben. 

Beides möchte ich nun im Anschluss dokumentieren. Wie immer hab ich dazu zahlreiche Fotos, die alle in einem Webalbum zur Verfügung stehen. Wer diese Webalben noch nicht kennt, sei wieder einmal auf meine kleine Gebrauchsanweisung dafür hingewiesen.
 

Klassische Ansicht von Steyr
Direkt von unserem Hotel aus aufgenommen!


Die bewährte Reisegruppe in Steyr


Steyr – Arbeit, Wohlstand Macht. - Teil 2

In Teil 2 besuchen wir weitere Stadtteile von Steyr: Tabor, Steyrdorf, das Viertel rund um den FH-Campus und das Museum für Arbeit, die Berggasse sowie das Schloss Lamberg. Außerdem besuchten wir die ersten beiden Stationen der Landesausstellung, nämlich "Arbeit" und "Macht".

 


Steyr – Arbeit, Wohlstand Macht. - Teil 3

Am Samstag schlenderten wir ganz gemächlich durch den Wehrgraben und setzten zur großen Steyrinsel über. Dort ging es durch die Werndlgasse durch eine Arbeitersiedlung, die zu Werndls Zeiten errichtet wurde. Darauf wieder zurück zum Innerberger Stadel für einen ausführlichen Besuch des dritten Teiles der Landesausstellung. Über den rostigen Ennssteg zurück zum Hotel auf eine kleine Verschnaufpause. Und zuletzt darf eine kleine Abkühlung in der Enns nicht fehlen.

Am Sonntag machten wir einen kleinen Abstecher nach Christkindl, bevor wir dann nach Grünburg fuhren, nur um mit einem Dampfzug wieder nach Steyr zu kommen... Und wieder retour.



Montag, 19. Oktober 2020

Wochenende in Kärnten

 Corona hat leider wieder einmal alles durcheinander gewirbelt.

Eigentlich hatten wir unser Quartier in Kärnten gebucht, weil wir dort zu einer Hochzeit eingeladen waren. Aber leider musste die bereits zum zweiten Mal verschoben werden. Wir haben unser Zimmer aber nicht abbestellt, sondern sind trotzdem gefahren.

Hochzeit gab's also keine, dafür haben wir das schöne Wetter genutzt und haben ein paar Ausflugsziele angesteuert:

  • Auf der Fahrt zu unserem Hotel besuchten wir die Burgbaustelle Friesach. Dort waren wir vor acht Jahren bereits einmal; wir wollten sehen, wie weit die Baustelle inzwischen fortgeschritten ist.
  • Nachdem die Gondelbahn auf das Goldeck bereits in den Herbstferien war, suchten wir eine Alternative. Nach kurzer Suche entschieden wir uns für einen Besuch des Speicherkraftwerkes im Maltatal.
  • Am späten Nachmittag blieb noch Zeit für einen wirklich kurzen Rundgang durch Spittal an der Drau.
  • Und auf der Fahrt nach Hause schauten wir in Bleiburg (Pliberk) vorbei. Dort läuft derzeit noch eine Ausstellung "Deix trifft Berg" im dortigen Werner Berg-Museum

Und zum Schluss sind wir noch ein Reiseziel in der Nähe angefahren, das wir aber erst beim nächsten Mal wirklich besuchen werden – wenn dann die Hochzeit wirklich stattfindet!

 


 


Donnerstag, 24. September 2020

MAMUZ in Asparn

Vor einem Monat besuchten wir das MAMUZ in Mistelbach, hauptsächlich wegen der Maya-Sonderausstellung. 

Das MAMUZ hat aber noch einen zweiten Standort, nämlich in Asparn, ganz in der Nähe von Mistelbach.

In Asparn stehen einerseits drei Etagen des ehemaligen Schlosses zur Verfügung. Und andererseit gibt es ein Freigelände, auf dem Häuser und Gebrauchsgegenstände von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit präsentiert werden.

Letzten Samstag waren wir da; selbstverständlich hab ich von dort wieder einige Bilder mitgebracht und sie in einem Web-Album zusammengestellt. Das Album ist als Ganzes frei zugänglich. Wer den Umgang mit so einem Album noch nicht kennt, sei auf diese kleine Anleitung verwiesen.



Dienstag, 11. August 2020

Mayas, Mautern, Hadersdorf

Letzten Donnerstag und Freitag hatten wir wieder einen Kurzurlaub.
Die Reise führte uns diesmal zunächst nach Mistelbach, wo derzeit im MAMUZ eine Maya-Ausstellung zu sehen ist. Am nächsten Tag wollten wir dann nach Hadersdorf am Kamp, wo es ein Ausstellungshaus von und für Daniel Spoerri gibt. Und weil das für einen Tag doch etwas zuviel wäre, nahmen wir Quartier in Mautern an der Donau.

Aber fangen wir einmal mit Mistelbach an!





Freitag, 31. Juli 2020

Steindorf mit Steinhaus. Pyramidenkogel. - Teil 1

Anlässlich einer Geburtstagsfeier fuhren Jutta und ich nach Steindorf am Ossiacher See (Kärnten). Für einen Tagesausflug ist das von uns aus einfach zu weit, daher suchten wir uns ein Quartier in Steindorf. Und wenn wir schon einmal dort sind, dann aber gleich für ein paar Tage. Neben Verwandtenbesuchen und der Feier an sich blieb also ausreichend Zeit, zwei ganz markante Bauwerke zu besichtigen: Das Steinhaus des Kärntner Architekten Günther Domenig, sowie den neuen Turm auf dem Pyramidenkogel auf der Südseite des Wörthersees. Dazwischen war noch Zeit für einen kleinen Rundgang durch das Bleistätter Moor.

Vor allem vom Steinhaus hab ich jede Menge Fotos mitgebracht. Dieses Haus ist schon etwas ganz Besonderes und ich fand es echt faszinierend!

Dieser Teil 1 beschäfttigt sich aber zunächst mit Steindorf, dem Moor und dem Pyramidenkogel.
Teil 2 wird dann ausschließlich dem Steinhaus gewidmet sein.







Donnerstag, 30. Juli 2020

Steindorf mit Steinhaus. Pyramidenkogel. - Teil 2

In Teil 2 kommen wir endlich zu Günther Domenig und seinem Steinhaus.

Er und sein Zwillingsbruder Herbert hatten in Steindorf am Ossiacher See ein recht großes Grundstück geerbt. 1977 begann Günther, der Architekt, in ersten Zeichnungen Ideen für sein "opus magnum" festzuhalten. Sie begannen mit dem Steg, der vom Ufer ins Wasser führt. Und schon sieben (!) Jahre später sollte dieser Steg fertiggestellt sein. So lange dauerte es, bis alle Bewilligungen beisammen waren.

Im Zuge dieses Steg-Projektes zerstritten sich die Brüder aber und Günther machte allein weiter.

Seine Ideen kreisten um Steine und Hütten aus dem Mölltal, wo er aufgewachsen war. Sein Haus sollte ein Haus aus Steinen und Schluchten sein. Aber nicht einfach aneinander gefügt, sondern dekonstruktivistisch, die einzelnen Teile des Hauses sollten wie auf einer Explosionszeichnung zu erkennen sein.

Da aber Steine und Gebäudeteile nicht wirklich im freien Raum schweben können, besteht die besondere Kunst darin, es zumindest so aussehen zu lassen.

1986 war es endlich soweit: Der Hausbau sollte beginnen und ganze 22 Jahre lang dauern; 2008 wurde das Haus fertig gestellt. Es wurde in eine Stiftung eingebracht, die es auch heute noch betreibt. Kurz nach dem Tod Günther Domenigs wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt. Außerdem ist es in der Liste der "iconic houses" enthalten, und ist somit eines der 150 dort verzeichneten Häuser des 20. Jhdts., die einen ganz speziellen Charakter aufweisen.

Die 22 Jahre waren aber natürlich nicht nur reine Bauzeit. Die meiste Zeit verging wohl mit der Einholung der entsprechenden Bewilligungen, denn alltäglich ist an diesem Haus gar nichts.

Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen! Und es soll auch gesehen werden. Ich empfehle einen Besuch des Steinhauses jedem, der ein wenig an Architektur interessiert ist!




Mittwoch, 29. Juli 2020

Semmering: Bahnwanderweg, Looshaus und Südbahnmuseum. Baden: #dubistkunst

Eigentlich waren für Mitte Juli zwei Vorstellungen bei den Festspielen Reichenau vorgesehen; verbunden mit einem Abendessen in der Loosvilla am Kirchberg (Semmering). Doch Corona hat einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, und so mussten die Aufführungen leider abgesagt werden.

Wir haben aber trotzdem noch was draus gemacht, nämlich einen Kürzesturlaub am Semmering. Anreise am Donnerstag, kleine Wanderung entlang des Bahnwanderweges, das schon besagte Abendessen im Looshaus sowie Übernachtung dort. Am Freitag Besuch des Südbahnmuseums in Mürzzuschlag und zuletzt noch Besuch der besten Beiträge von #dubistkunst, die derzeit in Baden ausgestellt sind.

Ordentliches Programm für eineinhalb Tage!




Mittwoch, 1. Juli 2020

Museumsdorf Niedersulz

Heuer haben wir zum ersten Mal die Niederösterreich-Card (NÖ-Card) gekauft. Mit dieser Karte hat man bei ca. 300 Orten ermäßigten oder überhaupt freien Eintritt. Das Spektrum reicht vom Freibad über diverse Museen bis hin zu gebührenpflichtigen Wanderwegen oder Lehrpfaden. Vornehmlich natürlich in Niederösterreich, es gibt aber auch ein paar Ziele in Wien, Oberösterreich, der Steiermark und im Burgenland.

Es ist halt wie immer bei solchen Tourismuskarten: Auf der einen Seite haben wir ein paar Vergünstigungen, auf der anderen Seite erfahren die Veranstalter, wer ihr Publikum ist: Vom Alter und Geschlecht bis zum Wohnort; sie erfahren auch, wie weit die Anreise ist etc. Aus solchen Informationen lassen sich natürlich zahlreiche Maßnahmen für die Zukunft ableiten.

Die NÖ-Card ist vergleichsweise harmlos, also können sie meinetwegen diese Daten gerne haben, hier nehme ich es in Kauf.

Unser erstes Ziel war das Museumsdorf Niedersulz im östlichen Weinviertel. Dort wurden zahlreiche Bauern- und sonstige Häuser zu einem ganzen Dorf neu zusammengestellt. Vergangenen Sonntag waren wir dort und erlebten einen interessanten Nachmittag.

Etliche Fotos davon werde ich in diesem Post verwenden, es gibt aber ein Web-Album, in dem noch viel mehr zu sehen sind. Und wie immer der Hinweis an dieser Stelle zur kleinen Anleitung, wie man dieses Album bedient.



Schulklasse von Anno dazumal

Samstag, 6. April 2019

"Spitzmaus Mummy..." im Kunsthistorischen Museum

Das Kunsthistorische Museum (KHM) hat den Filmregisseur Wes Anderson und seine Partnerin Juman Malouf eingeladen, eine Sonderausstellung zusammenzustellen. Dafür standen ihnen das Depot offen und sie konnten sich daraus aussuchen, was immer sie mochten. Auch die Art der Ausstellung wurde komplett den beiden überlassen.

Wer Wes Anderson kennt, dem war klar, dass das nicht irgendeine Ausstellung werden würde, sondern dass er schon die eher kurioseren Objekte aus dem Keller holen würde.

So war es dann auch. Und so heißt die Ausstellung mit vollem Namen "Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures". Was es mit der Spitzmaus-Mumie in einem Sarg und den "anderen Schätzen" auf sich hat, werden wir gleich sehen, denn vergangenen Dienstag waren wir dort!




Mittwoch, 9. Januar 2019

Bruegel-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien

Das war knapp. Am kommenden Sonntag endet die sensationelle Bruegel-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum (KHM). Die Schau ist wirklich einmalig und wird in dieser Gesamtheit und Zusammenschau in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr zu sehen sein.

Das spricht sich herum. Die Besuchermassen müssen sich für ein bestimmtes Zeitfenster anmelden, sonst kommt man gar nicht erst rein. Problem bis Sonntag: es gibt keine einzige Karte mehr zu kaufen. Wer also jetzt noch keine hat, wird auch keine mehr bekommen.


screen shot der KHM-Webseite


Glücklicherweise konnte ich heute doch noch rein. Der Kulturverein meiner Firma hatte bereits im Oktober (!) Karten reserviert und ich konnte eine davon ergattern. Das meine ich mit "knapp".

Freitag, 19. Juni 2015

Küchen/Möbel. Design und Geschichte im Hofmobiliendepot

Im Wiener Hofmobiliendepot läuft derzeit eine Sonderausstellung zum Thema Küche / Kochen: von der Feuerstelle bis zur Hightech-Küche.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. Juli, wir waren aber heute schon dort.

Montag, 15. September 2014

"Jubel & Elend": Weltkriegsausstellung auf der Schallaburg

Am Ersten Weltkrieg kommt man im Jahr 2014 natürlich nicht vorbei. Vor etlichen Wochen hab ich schon eine Ausstellung in Wien zum Thema Kriegspropaganda besucht, die ich nicht so toll gefunden habe.

Heute waren Jutta und ich auf der Schallaburg, die in der heurigen Saison die Ausstellung "Jubel & Elend" zeigt.

Eingang zur Schallaburg

Sonntag, 27. Juli 2014

"Extraausgabee -!" - Eine Ausstellung zur Kriegspropaganda

Morgen, am 28. Juli, wird es genau 100 Jahre her sein, dass die K&K-Monarchie dem Königreich Serbien den Krieg erklärt hat.

Nach der Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand, der darauf folgenden "Julikrise", dem Ultimatum an Serbien sowie dessen Ablehnung, machte der alte Kaiser Franz Josef, was er aus seinem Ehrgefühl heraus meinte, tun zu müssen: er erklärte Serbien den Krieg - trotz aller Warnungen und mit den bekannten Folgen.

Dieser Krieg brachte zahlreiche Neuerungen: Panzer (Tanks), Flugzeuge, Gas, die Dicke Bertha etc. Vor allem aber gab es erstmals in größerem Ausmaß Berichterstatter, die direkt von der Front nach Hause berichteten.

Um diese Berichterstatter sowie um die sonstigen Propaganda-Maßnahmen dreht sich die Ausstellung im Wiener Palais Porcia (Herrengasse 23), die noch bis 31. Oktober gezeigt wird. Der Eintritt ist übrigens frei, jedenfalls hat sich mir keine Kassa in den Weg gestellt!





Ich war am Freitag bereits dort.

Sonntag, 6. Juli 2014

"Böse Dinge" im Hofmobiliendepot

Das Hofmobiliendepot (Möbel Museum Wien) hatte bis einschließlich heute die Sonderaustellung "Böse Dinge" laufen. Gemeint sind damit Dinge, die vom Design her aus unterschiedlichsten Gründen "daneben" liegen; meist ist es Kitsch, Ungeschmack oder gar Rassismus.

Am letzten Tag haben wir es gerade noch geschafft, diese Ausstellung zu besuchen. Gut, dass Fotografieren erlaubt war, daher kann ich etliche Fotos anbieten!





Sonntag, 9. September 2012

Burgbaustelle Friesach

In Friesach (Kärnten) wird seit ein paar Jahren eine Burg gebaut; nein, nicht eine bestehende renoviert, sondern eine komplett neue Burg errichtet. Und zwar mit den Werkzeugen und Methoden des ausgehenden Mittelalters.
Übersichtsplan

In Frankreich gibt es ein ganz ähnliches Projekt, allerdings ist da der Bau schon wesentlich weiter fortgeschritten.

Warum man im 21. Jahrhundert eine Burg baut, wird in den beiden oben angegebenen Links ausführlicher erklärt. Im Wesentlichen geht es aber um Erkenntnisse auf den Gebieten der Archäologie und Geschichte, weil es aus dieser Zeit kaum Dokumente gibt, die Aufschluss über altes Handwerk geben. Es gibt keine Pläne in unserem heutigen Sinn, sondern nur ein grobes Bild des fertigen Bauwerkes; ansonsten wurde recht spontan drauf los gebaut und improvisiert. Deshalb ist es auch nicht Ziel dieser beiden Projekte, am Ende der Bauzeit eine fertige Burg zu haben, sondern es geht eben um den Weg bis zur fertigen Burg.

Modell der fertigen Burg


Friesach liegt für uns halt einiges näher als Frankreich, und so haben wir es immerhin geschafft, diese Baustelle zu besuchen. Ein Rundgang durch die Baustelle ist nur im Rahmen einer Führung möglich, und so haben wir uns am Freitag um 11:00 Uhr so einer Führung angeschlossen. Ein Geschichtestudent der Uni Klagenfurt hat uns eineinhalb Stunden lang sehr kompetent das Projekt näher gebracht.

Sonntag, 24. Juni 2012

Science World

Samstag 23.6.2012 (jetzt mit Fotos)

Diesmal folgen nur wenige Fotos, weil wir uns 6 Stunden lang in der Science World (vergleichbar einer Mischung aus Technischem und Naturhistorischem Museum) aufgehalten haben und ich nicht die Kamera herumschleppen wollte. Das Museum liegt gleich gegenueber Barbaras Wohnung, sodass wir bequem zu Fuss ruebergehen konnten. Es ist in einem kugelfoermigen Gebaeude untergebracht, das zu den Olympischen Winterspielen 2010 der Russische Pavillon war.

zur Erinnerung: der Kugelbau beherbergt die Science World


Die Ausstellungen sind sehr informativ und auch kindergerecht aufbereitet, sodass auch viele Kinder unter den Besuchern zu finden waren. Es gibt einen sehr grossen Bereich, in dem kleine und grosse Kinder experimentieren koennen: Licht, Luft, Wasser, Wind, Gewicht, Herzschlag mit einer Trommel hoerbar machen, optische Experimente, Rohrpost, ein echter Bienenstock (die Bienen koennen durch einen Schlauch, der durch die Wand gefuehrt ist, das Gebaeude verlassen), und und und. Unglaublich viele unterschiedliche Aspekte sind hier super aufbereitet.
Ein Raum beschaeftigt sich mit dem menschlichen Koerper von Kopf bis Fuss, von Jugend bis Alter und Alterungsprozess. In einem abgegrenzten Teil wurde auch Sexualitaet und Reproduktion behandelt; aber selbstverstaendlich mit dem entsprechenden Hinweis fuer die Eltern, dass da drin die eine oder andere Abbildung enthalten sein koennte,...

Derzeit laeuft gerade eine Sonderausstellung, die Leonardo da Vinci gewidmet ist. Auch hier wieder: toll aufbereitet und erklaert. Wir waren aber schon etwas muede, sodass wir diesem Bereich leider nur eine halbe Stunde widmeten.

Den Rest des Nachmittags und jetzt den Abend nach dem Restaurant (Oakwood) nutzten wir, um den Blog wieder zu aktualisieren. Wir waren nur ein paar Tage hinten und es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man gerade erst erlebte Dinge wieder vergisst.

Und weil wir so fleißig waren, gab es nachher Weinbrand der Kellerei Esterhazy Eisenstadt:


Sonntag, 19. Februar 2012

Wien unterirdisch

Gestern nachmittag hatten wir eine interessante Führung durch das unterirdische Wien.
Die Stadt ist nicht nur oberirdisch ein Labyrinth, sondern auch unterirdisch - und das gleich über mehrere Stockwerke tief hinweg.