Javier Marías: Tomás Nevinson
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| Cover: S. FISCHER |
Die meisten würden wohl sagen, dieses Buch ist eine Fortsetzung seines großartigen Romans "Berta Isla". Javier Marías selbst sieht es nicht als direkte Fortsetzung, sondern eher als "Partnerbuch".
Wie auch immer. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Denn die wesentlichen handelnden Personen sind hier die gleichen wie schon bei "Berta Isla" und die Handlung setzt zwei Jahre nach dem Ende des ersten Buches ein.
Tomás ist nach seinen Geheimdienst-Missionen wieder in Madrid, wird von Frau und Kindern so recht und schlecht geduldet und er geht wieder seiner Arbeit in der britischen Botschaft in Madrid nach.
Doch zu Beginn des Jahres 1997 holt ihn seine Vergangenheit ein. Er bekommt in Madrid Besuch von Bertram Tupra, seinem Führungsoffizier des britischen Geheimdienstes, und bekommt einen neuen Auftrag vorgeschlagen, für den er wie geschaffen wäre.
Nach einigem Zögern nimmt er doch an. Er soll eine Nordirin identifizieren, die für die verheerenden Anschläge der ETA 1987 in Barcelona und Saragossa verantwortlich sein soll. Und wenn er sie gefunden hat, soll er sie auch gleich eliminieren.



