Dienstag, 30. Dezember 2025

Javier Marías: Tomás Nevinson ★★★★★

Javier Marías: Tomás Nevinson  ★★★★★

Cover: S. FISCHER

Die meisten würden wohl sagen, dieses Buch ist eine Fortsetzung seines großartigen Romans "Berta Isla". Javier Marías selbst sieht es nicht als direkte Fortsetzung, sondern eher als "Partnerbuch".

Wie auch immer. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Denn die wesentlichen handelnden Personen sind hier die gleichen wie schon bei "Berta Isla" und die Handlung setzt zwei Jahre nach dem Ende des ersten Buches ein.

Tomás ist nach seinen Geheimdienst-Missionen wieder in Madrid, wird von Frau und Kindern so recht und schlecht geduldet und er geht wieder seiner Arbeit in der britischen Botschaft in Madrid nach.

Doch zu Beginn des Jahres 1997 holt ihn seine Vergangenheit ein. Er bekommt in Madrid Besuch von Bertram Tupra, seinem Führungsoffizier des britischen Geheimdienstes, und bekommt einen neuen Auftrag vorgeschlagen, für den er wie geschaffen wäre.

Nach einigem Zögern nimmt er doch an. Er soll eine Nordirin identifizieren, die für die verheerenden Anschläge der ETA 1987 in Barcelona und Saragossa verantwortlich sein soll. Und wenn er sie gefunden hat, soll er sie auch gleich eliminieren.


Montag, 3. November 2025

Ein Jahr Wärmepumpe. Eine Erfolgsgeschichte.

Im Oktober 2024 haben wir unsere Wärmepumpe (WP) in Betrieb genommen. Sie ersetzte unseren Gasanschluss und ist für Heizung und Warmwasser zuständig.

Jetzt, nachdem ein komplettes Jahr vergangen ist, ist es Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Kurz gesagt: Der Betrieb ist ein voller Erfolg. Insgesamt gibt es aber auch deutliche Schatten!

Vaillant aroTHERM plus VWL 105/6  A

Sonntag, 3. August 2025

Bilbao und San Sebastián - Teil 1

Seit Jahren wollten wir Bilbao besuchen, aber dann war da Corona, dann gab's keine direkten Flüge, dann hatten wir keine Zeit, und dann ... war einfach immer etwas, was uns von einem Besuch abhielt. 

Aber dann, so im Juni herum, ging alles ganz schnell. Jutta hatte entdeckt, dass es wieder Direktflüge gibt, gleich war die Reisegruppe zusammengerufen, und ein paar Stunden später hatten wir Flüge und Hotel. Das Programm für die fünf Tage würde sich noch finden.

Anfang Juli war es dann soweit.

Selbstverständlich gibt es von diesem Städte-Trip auch wieder zahlreiche Fotos. Wie immer sind sie über diesen Link erreichbar, der zum Web-Album führt. Wie man so ein Album bedient und welche Informationen zu jedem Foto dort zu finden gibt, erkläre ich in dieser kleinen Anleitung.

Vier der fünf Tage verbrachten wir in Bilbao, ein Tag war für San Sebastián reserviert.


Deswegen kommt man nach Bilbao

Samstag, 2. August 2025

Bilbao und San Sebastián - Teil 2

In Teil 2 gehen wir eine Runde durch die Altstadt und lernen dabei auch die Markthalle kennen. Nach ein paar gepflegten Pintxos wandern wir ein Stück Richtung Boots-Anlegestelle. Und weil der Tag nach der Bootsfahrt immer noch Reserven hat, fahren wir zur berühmten Biskaya-Brücke hinaus.


Freitag, 1. August 2025

Bilbao und San Sebastián - Teil 3

In Teil 3 machen wir einen Tagesausflug nach San Sebastián; außerdem fahren wir mit der Standseilbahn auf den Hausberg von Bilbao und genießen von oben die Aussicht auf die Stadt.


Donnerstag, 31. Juli 2025

Festspiele Reichenau 2025

Das Programm der Festspiele Reichenau sprach uns 2025 nicht so großartig an wie in den letzten Jahren. Ausnahme war nur Yasmina Rezas "Der Gott des Gemetzels".

Wir blieben deshalb auch nicht über Nacht in Reichenau, sondern besuchten lediglich die Nachmittagsvorstellung und fuhren am Abend gleich wieder zurück.

Die Fahrt hat sich gelohnt, wir wurden mit einem sehr unterhaltsamen Stück belohnt!



Montag, 30. Juni 2025

Daniel Kehlmann: Lichtspiel ★★★★★

Daniel Kehlmann: Lichtspiel  ★★★★★


Cover: rowohlt

Georg Wilhelm Pabst (meist G. W. Pabst geschrieben) war ein österreichischer Filmregisseur, der zur Stummfilmzeit eine echte Größe war; seine neuen Techniken und Sichtweisen waren teilweise revolutionär und stilbildend. 

Ein Abstecher nach Hollywood lag auf der Hand, endete aber in einem Desaster. Frustriert kehrte er nach Europa zurück. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges saß er im Deutschen Reich fest, er konnte es nicht mehr verlassen.

Notgedrungen musste er bei Propagandaminister Goebbels zu Kreuze kriechen, damit er, der "rote Pabst", wenigstens schöne, gute, deutsche Filme drehen durfte.

Daniel Kehlmann schrieb über ihn  einen sehr einfühlsamen Roman, in dem er Geschichtliches mit Fiktivem ergänzte und mischte. Packend und lebendig geschrieben nimmt uns das Buch mit und lässt uns mit GWP mitleiden. Denn das war es: ein Leidensweg, den er auch nach dem Krieg nicht mehr wirklich verlassen konnte.