Posts mit dem Label Computer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Computer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 4. Februar 2025

Tschüss Windows! Willkommen Linux Mint!

Diesmal hat Microsoft (MS) den Bogen überspannt.

Ende September 2025 stellt MS die Wartung für Windows-10 ein. Wer dann noch mit dieser Version weitermacht, läuft früher oder später Gefahr, sich im Internet mit irgendwas anzustecken.

Um das zu verhindern, empfiehlt MS dringend, auf die neue Version von Windows-11 umzusteigen.

Nur: MS hat eine gänzlich willkürliche Altersgrenze für Computer und deren Hardware gezogen, die so um 2017/18 herum liegt. Ältere Geräte sind von einem Upgrade dezidiert ausgeschlossen und werden millionenfach von MS zu Elektroschrott erklärt – auch wenn sie noch tadellos funktionieren würden.

Was also tun mit meinem hp-Notebook vom November 2016? Verschrotten, so wie MS das vorsieht?

Nein. Nach kurzer Überlegung stand fest: Ich werde den Windows-Pfad verlassen und auf ein kleines Linux umsteigen.

Für Windows-Umsteiger wird immer wieder die Version "mint" genannt, weil die vom Aussehen und von der Bedienung her Windows am nächsten kommt. Den letzten Ausschlag für mint (und nicht ein anderes Linux) gab dann dieses ausgezeichnete Video.

Vor ein paar Tagen ist es also passiert: Tschüss Windows, willkommen mint. 

Dieser Post berichtet von diesem Umstieg und beschreibt den Status quo nach einigen Tagen Erfahrung.



Sonntag, 23. Juni 2024

Das Ende des Personal (Windows-) Computers naht

Ein etwas reißerischer Titel, geb ich zu. Aber ich meine es ernst.

Für Mitte Juni hatte Microsoft (MS) ursprünglich geplant, eine neue Windows-Funktionalität (auf neudeutsch: Feature) auszuliefern. Zunächst nur für PCs neuesten Typs, aber im Herbst flächendeckend für alle Windows-11-Geräte. Anmerkung: Windows-10-Rechner sind generell nicht betroffen.

Was ist das nun für ein geheimnisvolles neues Feature? Es nennt sich "Recall", auf deutsch soviel wie "Erinnerung". 

Dabei wird alle fünf Sekunden (!) ein Abbild des gerade angezeigten Bildschirms (screenshot) gespeichert. Anschließend fährt eine Künstliche Intelligenz (KI) über diese screenshots drüber und versucht dabei, möglichst viel Inhalt (Texte, Bilder etc.) zu "verstehen". Diese Inhalte werden dann in einer Datenbank gespeichert.

Ich glaube, schön langsam dämmert es, warum ich diesen Titel für diesen Post gewählt habe.

Quelle: pixabay


Dienstag, 30. Januar 2024

DMA und DSA. Zwei tiefgreifende Gesetzeswerke im Anmarsch

Nein, in diesem Post wird es nicht um Gentechnik gehen, auch wenn es so klingen mag.

Vielmehr sind zwei EU-Verordnungen gemeint, die in wenigen Wochen in Kraft treten und bereits jetzt ihre Schatten voraus werfen.

Sie werden uns alle betreffen, die wir im Internet unterwegs sind oder die wir ein Smartphone verwenden.

Was verbirgt sich also hinter diesen kryptischen Kürzeln?

Bild: pixabay


Donnerstag, 12. Januar 2023

Phishing. Ein heikles Thema im Blog.

Ständig hört und liest man über Betrügereien mit Hilfe der modernen Medien. Seit Telefon und vor allem Internet allgemein verbreitet sind, gibt es ständig solche Versuche.

Sehr oft sind diese leider erfolgreich. Aber an ein paar kleinen Merkmalen sind sie meist doch als solche erkennbar.

Welche das sind – vor allem eben bei Telefon und Internet – hab ich in einem Dokument zusammengefasst. Mit diesem know how sollte es dann in Zukunft nicht zu schwierig sein, diese Betrugsversuche als solche zu entlarven!

Quelle: pixabay


Ähh, stop! Da gab's plötzlich und unerwartet ein paar Hindernisse zu überwinden!

Dienstag, 10. Januar 2023

Passwörter fischen und andere Betrügereien. Eine Seuche.

Jeder kennt Spam. Emails landen unerwartet und unerwünscht in den elektronischen Postkästen von Millionen Usern. Von schnellem Reichtum bis zum ewigen Leben wird da praktisch alles beworben. Wenn auch nur ein Bruchteil eines Prozentes der Empfänger auf diese Email reagiert, und davon auch wiederum nur ein winziger Teil davon wirklich einen Kauf tätigt, dann sind das immer noch zig-Tausende. Und damit hat es sich für die Versender wahrscheinlich schon rentiert.

Diese Spam-Emails sind so alt wie das Internetzeitalter. Früher landeten sie wirklich im Posteingang, bis die Mail-Betreiber schön langsam dazulernten und solchen Müll immer besser erkannten und ihn in den Spam-Ordner verschoben.

In diesem Spam-Ordner finden sich aber nicht nur Spam-Emails. Die sind zwar lästig, aber wenn man sie ignoriert, passiert eben auch nichts. Außerdem sind sie an ihren Versprechungen eben meist leicht zu erkennen.

Daneben gibt es aber immer wieder sogenannte Phishing-Emails – und die sind weitaus gefährlicher. Sie verleiten einen zu Aktionen, die im Nachhinein richtig wehtun!

Wie man solche Phishing-Versuche erkennt und wie man darauf reagieren soll – oder eben nicht – möchte ich im Folgenden darstellen. Keine Angst, es wird nicht technisch. Wer sich von den Begriffen Link und Button nicht abschrecken lässt, wird damit gut zurecht kommen!


Quelle: pixabay

Freitag, 30. Juli 2021

Fotos zu Webalbum hinzufügen – Stand Juli 2021

Es kommt immer wieder vor, dass bei einem Event mehrere Leute Fotos mit ihrer Smartphone-Kamera machen. Wäre doch schön, wenn alle ihre Fotos in einem gemeinsamen Album sammeln würden, damit allen Beteiligten eine gemeinsame Erinnerung zur Verfügung stünde.

Das geht mit Google Fotos relativ einfach, allerdings sind ein paar Handgriffe notwendig. Wie genau das geht, soll die nun folgende Beschreibung klar machen.

Beispiel: Zu diesem Webalbum sollen alle ihre Fotos hinzufügen

Dienstag, 25. Mai 2021

Der Grüne Pass: Israelische Lösung (wahrscheinlich)

Kathi lebt ja seit einiger Zeit in Israel, und vor ziemlich genau zwei Jahren hatten wir sie dort besucht – ich hab damals ausführlich davon berichtet. Ich weiß nicht, ob sich noch alle daran erinnern können: 2019, das war noch vor Corona!

Israel und Corona, das ist ein Wortpaar, das derzeit sehr oft zitiert wird. Denn durch die sehr frühe und sehr rasch durchgezogene Impfkampagne wurde es dort auch sehr früh möglich, wieder in ein halbwegs normales ziviles Leben zurückzukehren. Theater, Kino, Restaurants etc. sind wieder geöffnet, sogar große Hochzeiten sind wieder möglich. Allerdings muss jeder nachweisen können, dass er oder sie tatsächlich geimpft ist. 

Realisiert wurde dieser Nachweis durch einen ebenfalls oft zitierten "Grünen Pass". Eine zentrale Impfstelle verschickt an die Geimpften einen QR-Code, der auf Papier oder Handy hergezeigt wird. Wenn mit diesem Code alles in Ordnung ist, bekommt man sozusagen grünes Licht zur Teilnahme.

Wie allerdings dieser israelische Grüne Pass funktioniert, war bis jetzt – zumindest für mich – einigermaßen unklar. Ebenso unklar wie die Lösung für den Grünen Pass, wie sie bei uns im Gespräch ist. Vor kurzem hat mir Kathi ihren persönlichen QR-Code geschickt, und seitdem beginnen sich die Nebel für mich etwas zu lichten.

Ich beschreibe also im Folgenden, wie die Lösung wahrscheinlich in Israel funktioniert. Natürlich nicht zu 100% sicher, aber sehr, sehr wahrscheinlich.

Quelle: pixabay

[Update 2021-05-28: In der aktuellen Ausgabe der c't lese ich gerade, dass die Stadt Berlin mit ihrem BärCODE genau diesen hier beschriebenen Lösungsweg geht! Und:
Die parallelen Bestrebungen des Bundesministeriums für Gesundheit für einen bundesweiten elektronischen Impfausweis stehen ebenfalls technisch und organisatorisch im Einklang mit der Infrastruktur und den Abläufen beim BärCODE und können für dessen spätere Einführung weitergenutzt werden.
Also auch bundesweit geht es in diese Richtung! ]

Samstag, 22. Mai 2021

Der QR-Code, das unbekannte Wesen

Die Corona-Pandemie ist zwar noch nicht zu Ende. Aber die Impfungen schreiten voran, viele Infizierte sind wieder genesen; und daher ist in letzter Zeit sehr viel von Lockerungen die Rede. Allerdings auch von Zugangsbeschränkungen; in vielen Ländern gilt die 3G-Regel: Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf Restaurants, Hotels, Thermen, Museen etc. betreten. Als Nachweis, dass man mindestens eines dieser drei G erfüllt, ist der Grüne Pass gedacht.

Und damit kommt der QR-Code ins Spiel. Den gibt es dann entweder auf dem Smartphone, auf dem man ihn darstellen kann, oder auf einem gedruckten Dokument. Die Institution, die man damit betreten will, scannt diesen QR-Code mit einem Handy ab und kann dann auf Grund dessen entscheiden, ob man zutrittsberechtigt ist oder nicht.

Wenn die Moderatorenschaft in Radio und TV auf diesen Code zu sprechen kommt, hört man direkt die Ehrfurcht vor ihm durch. Man meint zu spüren, wie sie Haltung annehmen und sich verneigen, wenn sie das Wort "QR-Code" aussprechen dürfen. Ein Ehrfurcht einflößendes Wunder der Technik, verbunden mit einer gehörigen Portion Vodoo.

Was es mit diesem Wunderding tatsächlich auf sich hat, möchte ich im Folgenden erklären. Zückt also eure Handys, denn es wird in diesem Beitrag jede Menge von diesen Codes geben!


[Update 2021-05-26:
Betrifft ganz unten den Abschnitt über den Grünen Pass]

Samstag, 13. März 2021

WhatsApp oder ...? WhatsApp!

Vor zwei Monaten kündigte WhatsApp (WA) an, seine Datenschutzbestimmungen dahingehend zu ändern, dass in Zukunft nicht nur die Kontakte eines Anwenders, sondern auch die Metadaten jeder einzelnen Nachricht an Facebook (FB) übermittelt werden.

In Relation zur Zahl der Anwender von WA setzte eine vergleichsweise winzige Absetzbewegung ein: Weg von WA hin zu Signal. Auch bei mir trudelten zahlreiche Einladungen ein, doch bitte zu Signal zu wechseln.

Ich war dem nicht abgeneigt und hab mich eingehender mit Signal bzw. dem Vergleich von WA und Signal gewidmet – ich hab damals ausführlich darüber berichtet.

Jetzt, zwei Monate später, macht sich allerdings Ernüchterung breit, und der Schwung zu wechseln, ist verpufft. Von den vielen, die damals wechseln wollten, ist kaum jemand bei Signal geblieben. Dafür gibt es mehrere Gründe.




Montag, 18. Januar 2021

WhatsApp oder was?

WhatsApp hat angekündigt, seine Datenschutzbestimmungen ändern zu wollen. Man musste als Anwender diese Änderung abnicken, oder man war raus aus WhatsApp. Wirksam sollten diese Änderungen per 8.2.2021 werden; inzwischen hat das Unternehmen den Termin aber um drei Monate nach hinten verschoben.

WhatsApp (WA) ist ein Unternehmen der Facebook-Gruppe (FB); und wenn in dieser Ecke irgendwelche Änderungen am Datenschutz anstehen, schrillen bei datenbewussten Leuten sämtliche Alarmglocken – zu schlecht sind da die Erfahrungen aus den letzten Jahren.

So auch diesmal. Aber diesmal schrillen die Glocken so laut, dass viele – wirklich viele – Anwender ernsthaft überlegen, WA zu verlassen und einen anderen Messenger zu verwenden.

Aber welchen? Im Wesentlichen sind diese drei Anwendungen Kandidaten dafür: Threema, Telegram und  Signal.

Wobei vor allem Signal durch zwei Tatsachen einen ungeheuren Schub bekommen hat. Erstens ist er der erklärte Favorit von Edward Snowden; sicherlich jemand, dem Datenschutz und Verschlüsselung äußerst wichtig sind. Und vor ein paar Tagen hat Elon Musk auf Twitter schlicht dazu aufgerufen, Signal zu verwenden. Viele weitere Experten raten zu einem Umzug.

Also Signal. Ich hab selbst natürlich auch mit dem Gedanken gespielt, zu Signal zu wechseln. Ich hab ihn seit etlichen Jahren installiert, aber praktisch nicht verwendet; es war dort einfach zu einsam, das wirkliche Leben spielte sich in WA ab. Aber was mich besonders überrascht (und gefreut) hat: Viele Anwender in meinem Umkreis haben ebenfalls vor, zu Signal zu wechseln – und zwar wesentlich mehr, als ich mir das hätte träumen lassen!

Aber worauf lassen wir uns da ein, falls wir uns darauf einlassen? Welche Vor- und Nachteile gibt es im Vergleich von WA und Signal? Und wie schaffen wir es, unser gesamtes Sozio-Umfeld in Richtung Signal zu bewegen?

Diesen Fragen möchte ich in diesem Post nachgehen. Keine Sorge, es wird nicht technisch, zumindest nicht sehr!




[2021-03-13 Update: Das Experiment "Übersiedlung zu Signal" ist gescheitert. Details siehe hier]

Samstag, 11. April 2020

WhatsApp: Was tun gegen die Bilderflut?

Coronavirus sei Dank: Wir leben jetzt bereits vier Wochen mehr oder weniger den ganzen Tag in unseren Höhlen und kommen nur noch für das Notwendigste raus. Wenn man nicht gerade im Gesundheitswesen, bei der Polizei oder im lebensnotwendigen Handel arbeitet, verlässt man sein Heim nur zum Einkaufen, für ein wenig Bewegung im Freien, oder eben für die Fahrt zur Arbeit.

Aber egal, ob man nun zu Hause sitzt oder nicht: Durch dieses "social distancing" ist die Nutzung von Telefon und Internet in die Höhe geschnellt. Sehr praktisch ist dabei WhatsApp, weil man damit nicht nur schnell mal ein Bild oder eine Nachricht versenden kann, sondern seine Lieben auch per Video sehen kann. Ist zwar nicht das Gleiche, wie sie ganz persönlich zu treffen, aber unter den gegebenen Umständen besser als gar nichts. Als vor 100 Jahren (und das ist jetzt noch nicht so lange her) die Spanische Grippe wütete, gab es nicht einmal das! Da geht's uns im Vergleich dazu eh noch recht gut. [Ich weiß: Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist.]

WhatsApp (WA) bringt es aber leider auch mit sich, dass das Smartphone (SP) schön langsam vor diesen zahlreichen Fotos und Videos überquillt. Denn eine blöde Designschwäche in WA ist dafür verantwortlich, dass Fotos nicht nur temporär zum Betrachten auf das SP geladen (und nach dem Anschauen wieder gelöscht) werden, sondern dass sie permanent darauf gespeichert werden – was dann eben zum Volllaufen des SP-Speichers führt.


Eine Bilderflut bricht über uns herein
Foto: pixabay


Vor nicht ganz einem Jahr hab ich schon auf dieses Verhalten von WA hingewiesen und dabei auch eine Gegenmaßnahme präsentiert. Nur leider hat in der Zwischenzeit WA seinen Umgang mit Fotos und Videos so grundsätzlich verändert, dass die dort beschriebene Handlungsweise unwirksam wird. Nicht falsch, man kann das ruhig so eingestellt lassen, wie dort beschrieben, aber sie wird eben umgangen.

Ich hab mich daher um ein neues Verfahren bemüht. Nachdem ich in den letzten Tagen von unterschiedlichen Seiten auf dieses Problem angesprochen wurde (erhöhtes Verkehrsaufkommen in WA, s. oben, Speicher wird voll, SP dadurch langsam, u.ä.), möchte ich diese neue Gegenmaßnahme jetzt in weiterer Folge beschreiben.

Keine Sorge, es ist ganz einfach.


Update 2020-04-13:
Es ist sogar noch einfacher geworden. Viel einfacher. Weil ich endlich den Schalter gefunden hab, den ich schon lange gesucht hab. Er setzt diese neue Gegenmaßnahme nämlich für alle Chats auf einmal (und für alle zukünftigen) in Kraft!

Die Änderung steckt im Kapitel "Die neue Gegenmaßnahme".

Ich bitte alle um Entschuldigung, die bereits mühsam Chat für Chat die Einstellung verändert haben! Wir hätten uns das alle ersparen können, wenn ich diesen besagten Schalter schon früher gefunden hätte. Ärgerlich.

Dienstag, 12. November 2019

Mobile Daten-Nutzung im Ausland

Zuletzt aktualisiert: 2019-11-12


Aus aktuellem Anlass (eine Reise in die Schweiz steht bevor) und weil ich immer wieder danach gefragt werde, möchte ich einen kleinen Leitfaden anbieten, welche Einstellungen am Smartphone man vornehmen sollte, um möglichst ungeschoren davon zu kommen. Denn vor allem beim Daten-Roaming (mobile Daten) ist es nicht egal, in welches Land man fährt! Einmal den Schieberegler in die falsche Position geschoben, schon kann es empfindlich teuer werden!

Foto: pixabay

Freitag, 21. Juni 2019

Standortbestimmung im Notfall - Stand 06-2019

Vor nicht ganz drei Jahren schrieb ich über die Standortbestimmung im Notfall und wie man diesen seinen Standort an eine Rettungsstelle übermitteln kann.

Dieser Post ist - erfreulicherweise - einer der am häufigsten gelesenen in meinem Blog. Das zeigt mir, dass dieses Thema nicht nur mich bewegt, sondern auch viele andere.

In diesen drei Jahren hat sich aber inzwischen sehr viel getan. Zeit also, über den aktuellen Status zu berichten. Die positive Message dabei: es hat sich sehr viel verbessert und es hat sich sehr stark vereinfacht. Allerdings nicht für alle: die Nutzung dieser Verbesserungen ist abhängig vom verwendeten Telefon, vom Standort und ev. auch vom Telefondienstleister.


Quelle: pixabay


Samstag, 11. Mai 2019

Übersiedlung zu WhatsApp

Wieviele Messenger braucht der Mensch? Derzeit hab ich auf meinem Smartphone vier davon installiert: Hangout, WhatsApp, Messenger/SMS und Signal. Was ich nicht habe, ist einerseits Telegram und vor allem den Facebook-Messenger, der ist ein absolutes NoGo. WhatsApp gehört seit ein paar Jahren zwar auch zu Facebook - naja, was soll's. Es gibt genug gute Gründe, es dennoch zu verwenden - vor allem die Verbreitung.

Facebook-Messenger und WhatsApp teilen sich de facto die Welt auf; überraschenderweise regional stark getrennt: China hat mit WeChat was Eigenes; Nordamerika, Australien, Nordafrika, Frankreich, Portugal, Schweden und Norwegen verwenden hauptsächlich den Facebook-Messenger, der Rest der Welt setzt auf WhatsApp. Die anderen erwähnten Anwendungen sind absolute Nischenprodukte.

Ich selbst, die ganze Familie und etliche unserer Bekannten und Freunde nutzen bis jetzt Googles eigenen Messenger Hangout. Der ist zwar auch eines der genannten Nischenprodukte, aber er hat seine Vorzüge - vor allem seine Speicherschonung. Bilder und Videos bleiben auf den Google-Servern und werden nur temporär (zum Anschauen) runtergeladen, sie belegen also dauerhaft keinen Speicher auf dem Smartphone (außer auf Wunsch des Anwenders).

Google stellt kommenden Herbst Hangout aber leider ein. Es ist also Zeit, auf einen anderen Messenger zu wechseln. Technisch und von der Sicherheit/Privacy her betrachtet, wäre mir Signal am liebsten; damit würde ich aber bloß von einer Nische in die andere wechseln.

Es ist nach einigem Hin und Her also WhatsApp geworden - trotz Bedenken. Leider hat WhatsApp aber die unangenehme Eigenschaft, sämtliche Anhänge (Bilder, Videos, Dateien) auf dem Smartphone zu speichern - und zwar permanent, nicht nur temporär. Mit der Zeit wird der Speicher auf dem Smartphone also mit WhatsApp-Bilderchen zugemüllt.

Aber es gibt Abhilfe. Ich hab mir ein Verfahren zurecht gelegt, um mit dieser unangenehmen Nebenwirkung von WhatsApp umzugehen. Dieses Verfahren verlangt ein wenig Disziplin und von Zeit zu Zeit einen manuellen Eingriff, aber den Aufwand halte ich für vertretbar.

Im Folgenden möchte ich dieses Verfahren näher beschreiben. Es ist natürlich auf android bezogen, ich nehme aber an, bei iOS (iPhone) wird es ganz analog zu verwenden sein.


Quelle: pixabay

Update 2020-04-12: Dieses Verfahren funktioniert leider nicht mehr. Ein neues steht bereit; es ist sogar noch einfacher als das hier beschriebene. Ich stelle es in einem neuen Post detailliert vor!

Freitag, 21. September 2018

Urheberrecht im EU-Parlament

Der erste Anlauf im Juli war noch knapp gescheitert, aber beim zweiten Mal (12. September) hat das EU-Parlament das neue Urheberrecht mit großer Mehrheit durchgewinkt; dabei waren die Änderungen, die in der Zwischenzeit vorgenommen wurden, eher gering.

Sowohl Gegner als auch Befürworter hatten sich eine wahre Lobbyistenschlacht geliefert und viel Geld in die Hand genommen; am Ende des Tages knallten die Sektkorken dann in den Redaktionen und Verlagshäusern.


Quelle: pixabay


Zu Recht? Oder handelt es sich dabei eher um einen Scheinsieg? 

Mittwoch, 31. Januar 2018

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick Jänner 2018

Nach einem relativ ruhigen Jahreswechsel hat sich im Jänner aber doch so Einiges ereignet. Ich wundere mich oft über mich selbst, wie schnell Ereignisse wieder aus dem Gedächtnis verschwinden, obwohl sie doch erst ein paar Wochen her sind.

Aber um dem entgegen zu wirken, gibt es ja diesen Monatsrückblick.


Tanker "Sanchi" gesunken (Symbolfoto)
Quelle: pixabay


Montag, 7. August 2017

WhatsApp und ich

Jahrelang habe ich mich gewehrt, am Samstag hab ich endlich meinen Widerstand aufgegeben. Nicht gerne, aber doch: ich hab mir WhatsApp auf meinem Smartphone installiert!

Quelle: pixabay
Fast alle meine Bedenken und Vorbehalte sind immer noch vorhanden. Aber seit dem ersten Erscheinen dieser App bzw. der Übernahme durch facebook hat sich doch einiges geändert, was letztlich den Ausschlag für WhatsApp gegeben hat.

Samstag, 28. Januar 2017

Datensicherung in der Wolke

Im Jahr 48 vor unserer Zeitrechnung ist angeblich in Alexandria die größte Bibliothek ihrer Zeit abgebrannt. Tausende Dokumente wurden unwiederbringlich zerstört. Dabei ist unerheblich, ob sie wirklich durch ein Feuer zerstört wurden, Tatsache ist jedenfalls, dass sie verloren gingen.

So wie zigtausende andere Dokumente in den Jahrhunderten danach: Brände in Kirchen, Museen, Klöstern, Burgen und Schlössern sowie Privatgebäuden haben unermessliche Schätze hinweg gerafft. Dokumente gehen aber auch durch Hochwasser, Einstürze (Kölner Stadtarchiv 2009!), Vandalismus, Diebstahl etc. verloren - bis heute.

Im Zeitalter der Computer müsste oder könnte damit aber Schluss sein. In den letzten Jahren ist so viel Speicherplatz in der globalen Datenwolke (Cloud) zu einem vernünftigen Preis verfügbar geworden, dass die Speicherung von privaten Dokumenten und vor allem Fotos in der Cloud selbst für Otto Normalverbraucher attraktiv geworden ist.

Nur zur Veranschaulichung der Größenordnungen, von denen hier die Rede ist: Google installiert (Stand Anfang 2016) ein PetaByte Speicherplatz (das sind grob gerechnet 1.000 TeraByte oder 1.000.000 GigaByte) - täglich, Tendenz steigend! Und das ist nur Google; die anderen großen Mitspieler wie amazon, Microsoft, apple, Oracle etc. werden wohl in ähnlichen Dimensionen aufstocken.


Quelle: pixabay


Speicherung in der Cloud ist gut und schön - einerseits. Andererseits muss aber klar sein, dass die Dokumente, sobald sie in der Cloud landen, auch gewissen Angriffen ausgesetzt sind. Das müssen nicht unbedingt Hacker oder die NSA sein; selbst einem Administrator bei einem der Cloud-Anbieter möchte man nicht unbedingt Einsicht in allerpersönlichste Dokumente geben. Der muss gar nicht hacken, der sitzt quasi an der Quelle, und hat theoretisch Einsicht in Dateien, die ihn gar nichts angehen.

Wirksame Abhilfe schafft hier nur starke Verschlüsselung - und zwar bevor die Dateien in die Cloud hochgeladen werden! Wenn dann der oben erwähnte Administrator doch so eine verschlüsselte Datei öffnet, sieht er nur Datenschrott!
Manche Provider bieten an, die Daten von sich aus zu verschlüsseln; dann ist das aber deren Schlüssel und nicht meiner... Das ist nur eine Scheinsicherheit und nicht sonderlich Vertrauen erweckend.

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Verfahren eingerichtet, mit dem ich meine Dateien, die mir persönlich wichtig sind (Dokumente, Fotos, Briefe, Tabellen etc.), verschlüsselt in die Cloud kopieren kann. Die Einrichtung ist relativ einfach und großteils automatisierbar, sodass man sich um die Datensicherung nicht mehr groß kümmern muss.

Die folgende Grafik zeigt das Verfahren grob im Überblick:

Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Die kleinen Fotos in den Kästchen veranschaulichen, ob eine Datei im Klartext oder verschlüsselt vorliegt.

Ich werde im Folgenden die einzelnen Komponenten näher beschreiben. Es kann dabei mitunter etwas technisch werden, ich hoffe aber, nicht allzu sehr.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Standortbestimmung im Notfall

Dieses Thema beschäftigt mich bereits seit einiger Zeit: Wie kann ich im Notfall der Einsatzzentrale meinen Standort bekannt geben? Im Ortsgebiet ist das keine Kunst, da kann ich immer eine Adresse angeben. Aber was mache ich im freien Gelände, im Wald, auf dem Berg? Die Angabe "Ich liege mit gebrochenem Bein beim vierten Baum nach der fünften Linkskurve auf der Landesstraße 4711 in Fahrtrichtung Krähwinkel" wird da nicht viel weiterhelfen!

"Ähh - Hast du vielleicht eine Ahnung, wo wir sind?" [Quelle: pixabay]


Ich hab dann diese Fragen eine Zeit lang wieder beiseite gelegt, bis sie mir die Meldung vom letzten Wochenende "Wanderer mit Hilfe einer Notfalls-App gerettet" wieder in Erinnerung rief.

In Zeiten von allgegenwärtigen Smartphones gibt es also eine Lösung. Sogar mehrere.


[Update: Von diesem Artikel gibt es eine aktualisierte Fassung (2019-06-21)]


Mittwoch, 7. September 2016

Das Festnetz - eine Ära geht zu Ende

Im Juli erschienen bei uns die ersten Plakate. Ende Juli bekam ich eine persönlich adressierte Einladung, mich doch bei einem der Info-Stände beraten zu lassen, die die Telekom (oder A1, Jet2Web, Post oder wie immer sie sich derzeit nennen) den ganzen August über an belebten Orten der Stadt aufstellen würde.

Denn es gebe was zu feiern: die Arbeiten für den Glasfaserausbau in Ebreichsdorf sind abgeschlossen, das neue Netz steht den datenhungrigen Kunden zur Verfügung.

Auch bei uns wurde der Glasfaserausbau mit solchen Plakaten angekündigt [Quelle: A1 Telekom Austria]


Also nix wie hin!