Sonntag, 4. März 2018

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick Februar 2018

Diesmal mit etwas Verspätung, aber die Woche über war einfach keine Zeit für den Monatsrückblick.
Das Schauspiel, das uns am längsten beschäftigt hat, waren sicherlich die Olympischen Spiele in Südkorea. Durch die große Zeitverschiebung waren die Wettkämpfe bei uns nicht so im Mittelpunkt; live mitgeschaut haben da wahrscheinlich nur die wahren Fans.

Quelle: pixabay


Aber natürlich gab's da auch noch mehr!

Freitag, 16. Februar 2018

Hans Magnus Enzensberger: Tumult ★★★★☆

Hans Magnus Enzensberger: Tumult 


Cover: Suhrkamp

Ein zufälliger Fund im Keller bringt alte Erlebnisse wieder hoch. Hans Magnus Enzensberger erinnert sich mit einem zeitlichen Abstand von 40-50 Jahren an die wilden 1960er-Jahre. Die waren weltweit, in Deutschland und auch für ihn persönlich voll von Tumulten. Es gibt also jede Menge zu erzählen; und das tut er auch, sehr interessant und sehr vergnüglich!

Freitag, 9. Februar 2018

Jón Kalman Stefánsson: Etwas von der Größe des Universums ★★★★☆

Jón Kalman Stefánsson: Etwas von der Größe des Universums 


Cover: PIPER


Große Familiensagas, die sich über mehrere Generationen hinziehen, vermeide ich normalerweise. Bis jetzt habe ich nur "Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez und "Das Geisterhaus" von Isabel Allende geschafft. Während ersteres Buch wirklich genial ist und ich es bereits mehrmals gelesen habe, halte ich zweiteres für eine müden Abklatsch des ersten; es hat keinen Eindruck bei mir hinterlassen und ich hab wirklich keinen leisen Schimmer mehr, worum es da ging - außer eben um die Geschichte einer Oberklassenfamilie in Chile. Die Buddenbrooks, Vom Winde verweht, Der Turm, Krieg und Frieden, Anna Karenina und wie diese Schmöker alle heißen, müssen sowieso noch warten, bis ich mehr Zeit für sie aufbringen kann...

Aber die Rezension dieses Buches in der F.A.Z. hat mich derart neugierig gemacht, dass ich es unbedingt lesen wollte, und zwar bald!

Sieht so aus, als hätte ich gerade einen weiteren Autor für mich entdeckt!

Mittwoch, 31. Januar 2018

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick Jänner 2018

Nach einem relativ ruhigen Jahreswechsel hat sich im Jänner aber doch so Einiges ereignet. Ich wundere mich oft über mich selbst, wie schnell Ereignisse wieder aus dem Gedächtnis verschwinden, obwohl sie doch erst ein paar Wochen her sind.

Aber um dem entgegen zu wirken, gibt es ja diesen Monatsrückblick.


Tanker "Sanchi" gesunken (Symbolfoto)
Quelle: pixabay


Freitag, 26. Januar 2018

Ian McEwan: Kindeswohl ★★★★☆

Ian McEwan: Kindeswohl 


kein Cover verfügbar

Die Richterin Fiona hat schon mehrmals heikle Situationen beurteilen müssen. Zur Einstimmung schildert uns Ian McEwan einen Fall von Siamesischen Zwillingen, die getrennt werden sollen. In der Hauptsache geht es aber um einen nicht ganz 18-Jährigen (und somit noch Minderjährigen), der der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehört. Die Klinik hat einen Eilantrag gestellt, ihm eine lebensrettende Bluttransfusion verabreichen zu dürfen, die aber von seinen Eltern, den Ältesten der Zeugen Jehovas, aber auch von ihm selbst strikt abgelehnt wird.

Wie immer hat Ian McEwan gründlich recherchiert und er schildert den Fall wie immer auf sprachlich sehr hohem Niveau; allerdings auch wahnsinnig aufwühlend und emotional anstrengend!

Sonntag, 14. Januar 2018

Herta Müller: Heute wär ich mir lieber nicht begegnet ★★★★☆

Herta Müller: Heute wär ich mir lieber nicht begegnet 



Cover: S. Fischer Verlage


Das zweite Buch, das ich von Herta Müller gelesen habe, fand ich wesentlich besser und überzeugender als ihr bekanntestes (Atemschaukel). Hier schildert sie den Alltag im Rumänien vor der Wende; und bei allem Leiden und bei aller Tragik kommen trotzdem feiner Witz und Sarkasmus nicht zu kurz.

Samstag, 6. Januar 2018

Herta Müller: Atemschaukel ★★★★☆

Herta Müller: Atemschaukel 


Cover: S. Fischer Verlage

Herta Müller kannte ich zwar vom Namen her, ihr Werk war mir bis jetzt aber komplett unbekannt. Sie steht aber heuer im März im Mittelpunkt der "Literatur im Nebel" in Heidenreichstein, und so ganz unvorbereitet möchte ich da nicht hinfahren, da wird schon ein gewisses Vorwissen vorausgesetzt.

Also hab ich mir einmal ihr bekanntestes Werk vorgenommen.