Mittwoch, 2. Oktober 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 2

Wir setzen unsere Rundreise fort. In diesem Post geht es um das Museumsdorf Etar, die Thrakergräber in und um Kasanlak, um Arbanassi und zuletzt um Weliko Tarnowo, die alte Hauptstadt des Zweiten Bulgarenreiches.

Goldmaske, die im Thrakergrab Goljama Kosmatka gefunden wurde

Dienstag, 1. Oktober 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 3

Teil drei bringt uns zur Höhlenkirche von Iwanowo, nach Russe, der Grenzstadt an der Donau, nach Sweschtari zu einem beeindruckenden und gut erhaltenen Thrakergrab, nach Weliki Preslaw, an dessen Hof die Kyrillische Schrift erfunden wurde, zum Reiter von Madara und zum Schwarzen Meer. Zunächst nach Warna, wo es das weltweit älteste bearbeitete Gold zu sehen gibt; und zuletzt nach Nessebar, dem alten Handelszentrum auf der Halbinsel.


Der Reiter von Madara

Montag, 30. September 2019

Bulgarien-Rundreise 2019 - Teil 4

Teil 4 führt uns zu unserem letzten Thrakergrab in Alexandrowo, zur Kult- und Orakelstätte Perperikon, zur Orpheusstätte Tatul, in die Kulturhauptstadt 2019 Plowdiw, in das Kloster Batschkowo, zur Kirche Bojana und noch einmal in die Stadt Sofia, wo wir das Historische Museum mit seinen unglaublichen Goldschätzen aus der Thrakerzeit besuchten.


Thrakischer Goldschatz von Panagjurischte

Montag, 9. September 2019

Zülfü Livaneli: Unruhe ★★★★☆

Zülfü Livaneli: Unruhe ★★★★☆


Cover: Klett-Cotta

Vor einigen Jahren hatte ich den Roman "Glückseligkeit" gelesen und war davon recht angetan. Zülfü Livaneli gelang es darin, die Themen Militär, Kurden und vor allem Ehrenmorde stimmig rüber zu bringen.

Sein neuer Roman "Unruhe" ist ein sehr aktuelles und zeitnahes Buch. Es behandelt die Situation im Grenzgebiet zu Syrien und die Zustände in den Flüchtlingslagern dort. Im Zentrum der Handlung stehen aber die Jesiden, die vor wenigen Jahren vom IS vertrieben und beinahe ausgerottet wurden, wären sie nicht von den Kurden im letzten Moment gerettet worden - zumindest einige.

Aber leider ist die Handlung ziemlich überkonstruiert und die Personen und deren Handlungen sind nicht mehr als grobe Holzschnitte, die noch wesentlich mehr Details vertragen hätten.

Literarisch also nur drei Sterne, mehr als Durchschnitt ist es diesmal leider nicht. Den vierten Stern bekommt das Buch wegen des behandelten Themas. Ich hab durch dieses Buch mehr über die Jesiden, deren Verachtung durch Muslime, die Kurdengebiete und tief verwurzelten Aberglauben gelernt, als in allen Medienberichten der letzten Jahre zusammen.

Freitag, 30. August 2019

Wochenende in Düsseldorf - Teil 1

Vor einigen Monaten wurde ich durch Medienberichte auf eine Ausstellung in Düsseldorf aufmerksam. Der regimekritische chinesische Künstler Ai WeiWei wird in zwei Häusern präsentiert, wie es das angeblich vorher noch nie gab. Das machte mich neugierig, denn ich kannte Ai Weiwei zwar als "regimekritischen Künstler" aber sonst kaum. Außerdem wollte ich schon längere Zeit nach Düsseldorf, nachdem wir 2012 kurz durch die Innenstadt geschlendert waren, aber einfach viel zu wenig Zeit hatten, um die Stadt näher kennen zu lernen. Das Interesse war aber geweckt.

Was liegt also näher, als den Ausstellungsbesuch mit einem Besuch Düsseldorfs zu verbinden? - Eben, und deshalb waren wir letztes Wochenende dort! Übrigens waren beide die Reise wert!

Wie immer gibt es bei so einer Besichtigungstour eine Menge Fotos; einen Teil davon kann man in einem Web-Album finden, auszugsweise werde ich daraus auch Bilder in diesen Bericht einfließen lassen. Die Bedienung des Web-Albums ist ganz einfach, trotzdem stelle ich wie immer die kleine Bedienungsanleitung zur Verfügung.



Wochenende in Düsseldorf - Teil 2

Der Freitag stand ganz im Zeichen von Ai WeiWei und seiner großen Ausstellung im K20 und K21. Am Nachmittag blieb dann noch Zeit, die Altstadt fertig zu erkunden.


Detail aus "life cycle"

Wochenende in Düsseldorf - Teil 3

Am Samstag hatten wir eine geführte Tour durch die Stadt; wieder einmal eine free walking tour und wieder einmal sehr erfolgreich. Danach fuhren wir mit dem Schiff in den malerischen Stadtteil Kaiserswerth, der einen sehr schön erhaltenen Stadtkern hat.

Und der Sonntag war dann dem Medienhafen gewidmet, einem relativ neuen Stadtteil mit Gebäuden, die das Zeug dazu haben, zu Wahrzeichen von Düsseldorf zu werden. Und als Höhepunkt (wörtlich) fuhren wir den Rheinturm hinauf und genossen eine tolle Rundumsicht!