Donnerstag, 30. November 2017

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick November 2017

Mit diesem Post möchte ich eine neue Serie beginnen - Monatsrückblicke.

Die Auswahl der Themen ist mehr oder weniger willkürlich und selbstverständlich unvollständig. Aber die Zeit vergeht wie im Flug und die Themen wechseln in den Medien so schnell, dass man am Ende eines Monats schon kaum noch weiß, was uns zu dessen Beginn und dann im weiteren Verlauf beschäftigt hat. Zumindest geht es mir so.

Dieser erste Post ist ein Versuch. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte und die nötige Disziplin aufbringe, um all die interessanten, weltbewegenden, skurrilen und leider oft auch traurigen Themen und Artikel zu sammeln.

Aber ein Anfang ist gemacht! Und so folgt also die erste Sammlung von Dingen, die in Erinnerung blieben.


Die Reise nach Jamaika wurde abgesagt
[Quelle: pixabay]


Donnerstag, 16. November 2017

Mario Vargas Llosa: Gespräch in der Kathedrale ★★★★☆

Mario Vargas Llosa: Gespräch in der Kathedrale ★★★★☆


Cover: suhrkamp

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann war dieses Buch inzwischen das dreizehnte, das ich von Mario Vargas Llosa gelesen habe. Nicht alle waren genial, aber dieses hier gehört ganz sicher zu seinen besseren, obwohl er bei Veröffentlichung erst Anfang dreißig war! In einem Interview meinte er einmal, wenn er eines seiner Werke auf eine Insel retten müsste, dann dieses.

Er erzählt darin die bewegte Geschichte Perus der 1950er-Jahre, als das Land von einer Militärdiktatur geprägt war. Was es hieß, in so einem Land der Korruption, der Oligarchen und der Repression zu leben, erzählen einander Ambrosio und Santiago in der "Kathedrale". Nein, keine Kirche, sondern eine schmierige Gastwirtschaft irgendwo in Lima.

Sonntag, 5. November 2017

Barcelona 2017 - Teil 1

Ende Oktober besuchten Kathi, Jutta und ich Barcelona, die Hauptstadt der Autonomen Region Katalonien.

Jutta, Kathi und ich (v.r.n.l.) vor der Sagrada Familia


Der Termin stand schon im Sommer fest, da war von Unabhängigkeit Kataloniens oder Referenden noch keine Rede. Erst im Laufe des Septembers wurde es etwas hektischer, bis dann am 1. Oktober, dem Tag des Referendums, die Lage ziemlich eskalierte - die Fotos von damals sind sicher noch allen in Erinnerung. Es folgten Wochen der Unsicherheit und der unklaren Statements, sodass man in Madrid nicht so recht wusste, ob Katalonien sich jetzt nun für unabhängig erklärt hatte oder nicht. Ultimaten verstrichen ohne weitere Schritte, bis die Zentralregierung sich schließlich entschloss, den Artikel 155 der spanischen Verfassung anzuwenden, nach dem eine Region unter Zwangsverwaltung gestellt werden kann. Der Beschluss der Regierung war bereits gefasst, er musste eine Woche später nur noch vom Senat bestätigt werden.

Und genau in dieser Woche waren wir dort.

Wir sind in diesen drei Tagen doch ziemlich herumgekommen in  der Stadt, wo genau, zeigt diese Karte:

Achtung: Die Karte ist diesmal -nicht- interaktiv

So wie schon bei den letzten paar Reiseberichten gebe ich auch diesmal wieder das gesamte Fotoalbum frei; dort sind noch einige Bilder mehr zu sehen als in diesem Reisebericht. Und auch diesmal wieder der Hinweis auf die Gebrauchsanweisung des Bildbetrachters und dessen Möglichkeiten.

Samstag, 4. November 2017

Barcelona 2017 - Teil 2

Teil 2 bringt uns zunächst einen geführten Spaziergang durch die Altstadt und danach einen Besuch der Sagrada Familia. Diese berühmte Kirche ist das einzige Gebäude in Barcelona, das wir auch von innen besichtigen werden, für alle anderen hat die Zeit leider nicht gereicht. Den Tag beschließen werden wir auf einer Terasse auf dem Tibidabo, von wo aus man beinahe die gesamte Stadt überblickt.

Sagrada Familia


Freitag, 3. November 2017

Barcelona 2017 - Teil 3

Teil 3 beginnt mit Antoni Gaudí (Casa Milá) und endet auch mit ihm (Park Güell). Dazwischen waren wir noch auf dem Montjuic und vor allem im Stadtviertel Raval. Da hatten wir eine wirklich interessante geführte Tour durch die ehemals eher anrüchige Gegend gleich neben der Rambla.

Casa Milá

Mittwoch, 27. September 2017

Ian McEwan: Nussschale ★★★★☆

Ian McEwan: Nussschale ★★★★☆


kein Cover verfügbar

Das Buch beginnt ganz harmlos. Ein Ungeborenes (38. Woche) erzählt aus seiner Sicht, was um ihn herum so passiert. Da hab ich mich schon gefragt: "Warum schreibt der ein derartiges Buch? So eines der Klasse 'Hallo, hier bin ich'". Aber es wäre nicht Ian McEwan, wenn nicht nach kurzer Zeit die Handlung gehörig anziehen sollte!

Montag, 25. September 2017

Apulien - Teil 1

Die erste Septemberwoche verbrachten Jutta und ich in Apulien, dem "Stiefelabsatz" Italiens. Wir wissen, wie es in Andalusien um diese Jahreszeit aussieht, nämlich braun und verdorrt. In unserer Vorstellung war dieser Landstrich Apulien daher bis jetzt ebenso irgendwo zwischen Steppe und Wüste angesiedelt, noch dazu fest in der Hand von Mafiosi. Vor allem das mit der Steppe stimmt nicht, das mit der Wüste auch nicht und das mit der Mafia können wir nicht so recht beurteilen. Wirklich zu erkennen gab sich uns keiner; die Reiseleiterin meinte, es gebe sie zwar schon, aber nicht so ausgeprägt wie in Kalabrien.

Wir hatten unser Hotel in Alberobello, der Hauptstadt der Trulli.

Die typischen Kegeldächer der Trulli sind nur lose (ohne Mörtel) aufgeschichtet

Von dort machten wir täglich Ausflüge in die Umgebung; und so lernten wir neben Trani und Lecce auch noch Bari und Gallipoli und etliche Orte mehr kennen. Die Karte zeigt wie üblich, wo wir überall waren (Klick auf einen Pin öffnet weitere Details).




Ja, und jede Menge Fotos gibt es natürlich auch wieder!

Ich hab auch diesmal wieder das gesamte Foto-Album zur Ansicht freigegeben. Wer also mit den Bildern im Reisebericht nicht genug hat, der findet im Album noch einige mehr. Auch diesmal wieder der Hinweis auf die Gebrauchsanweisung des Bildbetrachters und dessen Möglichkeiten.