In Teil 2 besichtigen wir ausführlich Fes. Anschließend verlassen wir das grüne Marokko und fahren über den Hohen Atlas in den trockeneren Süden. In Erfoud erleben wir die Sandwüste und Kamele. Weiter nach Westen, aber immer noch südlich des Hohen Atlas geht es nach Tinghir, besuchen dort die Todra-Schlucht und eine Teppich-Manufaktur. Auf der "Straße der Kasbahs" sehen wir zahlreiche Lehmhäuser (viele davon in leider keinem sehr guten Zustand); bis wir letztlich in Ouarzazate ankommen und die beachtliche Kasbah Taourirt sehen.
Dienstag, 23. April 2024
Montag, 22. April 2024
Marokko-Rundreise 2024 - Teil 3
Der dritte Teil des Reisetagebuches führt uns in das Dorf Aït-Ben-Haddou und über den Tichka-Pass wieder zurück nach Marrakesch. Dort besuchen wir noch einmal den Gauklerplatz: Diesmal bei Nacht, als dort richtig viel los war. Der letzte Tag ist dann dem wunderschöne Bahia-Palast gewidmet.
Samstag, 17. Februar 2024
Lea Ypi: Frei ★★★★★
Lea Ypi: Frei
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| Cover: Suhrkamp |
Es kommt nicht oft vor, dass ich für ein Buch mehr als fünf Sterne vergeben möchte. Das hier ist so eins!
Eines der besten Bücher der letzten Monate und definitiv die beste Autobiografie, die ich je in der Hand hatte!
Lea Ypi (*1979) ist in Albanien aufgewachsen. Das war noch die Zeit, als das Land völlig abgeschottet vom Rest der Welt war: Vom bösen kapitalistischen Westen natürlich, später sogar von Jugoslawien, der Sowjetunion und China.
In der Schule musste sie jedes Jahr erklären, dass die Namensgleichheit mit dem faschistischen Ministerpräsidenten Xhafer Ypi, der seinerzeit Mussolini und die Faschisten Albanien übernehmen ließ, rein zufällig war und er mit ihrer Familie rein gar nichts zu tun hätte.
Andererseits gehörte ihre Familie nicht gerade zu den glühenden Verehrern von Onkel Enver Hoxha (so wurde er allgemein genannt); wenn es in der Familie um Vergangenheit und Verwandtschaft ging, wurde sehr oft geheimnisvoll herumgedruckst.
Als dann 1990 die Wende in Albanien ankam, wurde sie endlich aufgeklärt.
Samstag, 10. Februar 2024
Sebastian Barry: Tage ohne Ende ★★★★★
Sebastian Barry: Tage ohne Ende
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| Cover: Steidl Verlag |
In den Western-Filmen kämpfen Cowboys und Indianer; meist gegeneinander, oft untereinander. Aber sie behandeln in den meisten Fällen nur Einzelereignisse. Nur wenige – und gute – Ausnahmen beschäftigen sich mit dem Thema "Landnahme der Weißen im Westen" und allen Problemen, die damit in Zusammenhang stehen. Einer, der sich damit eingehender auseinander setzte, war "Der mit dem Wolf tanzt". Super Film, nur leider viel zu lang.
In diesem Buch hier von Sebastian Barry wird hingegen ganz genau hingeschaut. Der Autor lässt seine beiden Protagonisten die Zeit durchleben, die von den Indianerkriegen über den USA-Bürgerkrieg bis in die Nachkriegszeit reicht und sich etwa 1850 bis 1870 erstreckt.
Die Sprache und Erzählweise sind dabei so mitreißend, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann: Mittendrin, statt nur dabei!
Dienstag, 30. Januar 2024
DMA und DSA. Zwei tiefgreifende Gesetzeswerke im Anmarsch
Nein, in diesem Post wird es nicht um Gentechnik gehen, auch wenn es so klingen mag.
Vielmehr sind zwei EU-Verordnungen gemeint, die in wenigen Wochen in Kraft treten und bereits jetzt ihre Schatten voraus werfen.
Sie werden uns alle betreffen, die wir im Internet unterwegs sind oder die wir ein Smartphone verwenden.
Was verbirgt sich also hinter diesen kryptischen Kürzeln?
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| Bild: pixabay |
Sonntag, 31. Dezember 2023
"Hildensaga" im Akademietheater
Der Stoff der Nibelungen wurde schon oft erzählt. Drei dieser Geschichten hat der Autor Ferdinand Schmalz für seine Version herangezogen und daraus eine vierte, weitere Geschichte gemacht.
Und zwar durchaus originell. Bei ihm stehen die beiden wichtigen, zentralen Frauen Brünhild und Kriemhild mehr im Vordergrund als bei den anderen. Von ihnen leitet sich auch der Titel für sein Stück ab: Die beiden Hilden geben ihm den Namen. Aus der Heldensaga wurde also eine Hildensaga.
Gestern hab ich mir das angesehen. Ich war dazu aber nicht in Worms – denn für die dortigen Nibelungenspiele hat er das Stück geschrieben – sondern "bloß" im Akademietheater Wien.
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| Kriemhild und Brünhild Foto: Akademietheater / Marcella Ruiz Cruz |
Dienstag, 26. Dezember 2023
"Dantons Tod" im Burgtheater
Vor neun Jahren waren wir bereits einmal in "Dantons Tod". Das war damals eine der besten Aufführungen in der Zeit, als wir noch das Abo hatten.
Derzeit läuft eine neue Inszenierung, wieder im Burgtheater.
Es gab durchaus Warnhinweise: Die Szenenfotos auf der Burgtheater-Website oder die Dauer von zwei Stunden ohne Pause (was immer extrem gefährlich klingt, denn das heißt: Keine Fluchtmöglichkeit).
Aber ich wollte unbedingt den Vergleich mit 2014 haben, und so waren wir gestern also doch dort.
Jetzt haben wir den Vergleich. Leider.
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| Foto: Burgtheater / Matthias Horn |






