Sonntag, 31. März 2019

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick März 2019

Vergangenen März war allerhand los! Ist die Winterruhe nun vorbei, oder warum ist die Liste diesmal so lang?

  • Reisen in die Türkei kann Ihre Freiheit bedrohen
  • Sonderermittler Robert Mueller legt seinen Endbericht vor
  • Sensationelle Wahlbeteiligung in Nordkorea
  • Neuer Name für Kasachstans Hauptstadt
  • Jair Bolsonaro besucht den Großen Onkel
  • Italien nimmt an der neuen Seidenstraße teil
  • Brexit oder Wir wissen zumindest, was wir nicht wollen
  • Spende aus zweifelhafter Quelle
  • Die Protestanten H.B ermöglichen die Ehe für homosexuelle Paare
  • Radovan Karadžić zu lebenslanger Haft verurteilt
  • EU-Parlament winkt neue Urheberrechts-Richtlinie durch
  • Zeitumstellung soll ab 2021 nicht mehr notwendig sein
  • Werner Schneyder ist tot
  • Attentat auf Moschee in Christchurch
  • Zyklon Idai hinterlässt eine Spur der Zerstörung
  • Tagelange Stromausfälle in Venezuela
  • Tauchlehrer von Wal verschmäht
  • Toilettenpapier für Jahre
  • Smartphones können vor Pfeilen schützen
  • Willkommen in Edinburgh!



Die deutsche Wikipedia blieb am 21. März aus Protest gegen die kommende EU-Urheberrechts-Richtline offline
Quelle: Wikipedia

Samstag, 30. März 2019

"Medea" im Burgtheater

Nach längerer Zeit waren wir heute wieder einmal im Burgtheater. Gespielt wurde eine moderne, neue Fassung des Medea-Stoffes von Simon Stone, sehr sehr frei nach Euripides. Die Handlung wird ins Heute verlegt: Anne und Lukas sind Forscher in der Pharma-Branche und die Söhne drehen Videos für YouTube.

Aber es passt. Gerade durch diese radikale Versetzung der Handlung in unsere Zeit, wird so richtig bewusst, wie aktuell  und somit zeitlos dieser Stoff in Wirklichkeit ist. Resultat ist ein gelungener, spannender, unter die Haut gehender Theaterabend!

Medea schreitet zum Äußersten
Foto: Reinhard Werner


Donnerstag, 28. Februar 2019

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick Februar 2019


Im Februar war einiges los in Weltpolitik und Sport und überhaupt. Hier ein paar Stichworte:

  • Der INF-Vertrag wurde zu Grabe getragen
  • Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU
  • Sicht der USA auf Europa
  • Sebastian Kurz besucht Donald Trump
  • Ergebnisloser Gipfel USA-Nordkorea in Hanoi
  • Sicherheitskonferenz in München
  • Neue Verfasssung in Kuba
  • Bundesrat blockiert zum ersten Mal wirklich ein Gesetz
  • Irmgard Griss zieht die Hass-Poster an
  • Valentinstag in Hongkong
  • Ungarn und die Wissenschaft
  • Zwei Todesmeldungen: Rosamunde Pilcher und Bruno Ganz
  • Eisbären-Invasion in Russland
  • Stromausfall in Berlin
  • Alpine und Nordische Schi-Weltmeisterschaften
  • Selbstverständlich mit Doping
  • Falsche Kartoffel aus Frankreich


Eisbären. Auf der Scholle sind sie ja ok, im Haus weniger.
Quelle: pixabay


Montag, 11. Februar 2019

Wochenende in Bratislava

Vergangenes Wochenende verbrachten Jutta und ich in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. Der Name "Bratislava" hat sich in den letzten Jahrzehnten eigenartigerweise durchgesetzt; die alte deutsche Bezeichnung "Pressburg" verwendet praktisch niemand mehr - nicht einmal "Die Presse", die noch sehr lange daran festhielt. Das ist etwas erstaunlich, weil wir ja für andere Städte durchaus die deutschen Namen und nicht die lokalen Bezeichnungen verwenden: Rom/Roma, Prag/Praha, Lissabon/Lisboa, Florenz/Firenze etc.

Es war unser erster Besuch in Bratislava. Wenn man bedenkt, dass diese Stadt nur knapp 60km Luftlinie von Wien entfernt liegt und von uns aus in einer guten Stunde mit dem Auto erreichbar ist, ist das eigentlich eine Schande. Asche aufs Haupt.

Aber jetzt haben wir es ja nachgeholt. Und wir waren von dieser Stadt wirklich sehr angetan!

Selfie vor dem Wahrzeichen der Stadt.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Was vom Tage übrig blieb. Monatsrückblick Jänner 2019

Der erste Monatsrückblick im neuen Jahr - und gleich unglaublich viel zu berichten!

  • Chaos im Britischen Parlament rund um den Brexit
  • FYROM darf endlich Republik Nord-Mazedonien heißen
  • Donald Trump und der längste Regierungs-Shutdown der Geschichte
  • Markus Söder ist neuer CSU-Vorsitzender
  • Verhandlungen zum neuen EU-Urheberrecht überraschend verschoben
  • Innenminister Kickl und die Menschenrechtskonvention
  • Junge saudi-arabische Frau bekommt Asyl in Kanada
  • Das rechte Netzwerk in der Frankfurter Polizei (NSU 2.0)
  • Moderne Sklaverei in China
  • Der elektronische Klingelbeutel kommt
  • Gratis-Öffis in Luxemburg
  • Eigene Toiletten für das dritte Geschlecht
  • Schnee, Schnee, Schnee
  • Hubschrauberbergung einmal anders
  • Zweijähriger fällt in enges aber tiefes Bohrloch
  • Aberglaube auf höchster Ebene
  • Präsident von Gottes Gnaden
  • Alkoholvergiftung mit Alkohol erfolgreich bekämpft


Zwei Wochen lang Schneefall
Quelle: pixabay

Samstag, 19. Januar 2019

Ernestine Amy Buller: Finsternis in Deutschland ★★★★☆

Ernestine Amy Buller: Finsternis in Deutschland ★★★★☆


Cover nicht verfügbar

Ernestine Amy Buller interessierte sich schon in jungen Jahren für Deutschland. Daher besuchte sie ab 1921 immer wieder dieses Land, um die Sprache besser zu beherrschen. Später veranstaltete sie Studienreisen nach Deutschland, die in England immer bekannter und beliebter wurden und letztlich auch in der Politik Aufmerksamkeit erregten. Dadurch kam es, dass sie mit diplomatischer Unterstützung selbst in den 1930er-Jahren noch solche Reisen organisieren konnte.

In diesem Buch berichtet sie einerseits von Gesprächen, die sie auf ihren Reisen sowohl mit eingefleischten Befürwortern als auch Gegnern des Nazi-Regimes führen konnte. Andererseits gibt es eigene Kapitel, in denen sie von ihrem Besuch des Parteitags in Nürnberg berichtet, bzw. ihre Eindrücke von Hitler schildert, den sie dort beobachten konnte.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Bruegel-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien

Das war knapp. Am kommenden Sonntag endet die sensationelle Bruegel-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum (KHM). Die Schau ist wirklich einmalig und wird in dieser Gesamtheit und Zusammenschau in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr zu sehen sein.

Das spricht sich herum. Die Besuchermassen müssen sich für ein bestimmtes Zeitfenster anmelden, sonst kommt man gar nicht erst rein. Problem bis Sonntag: es gibt keine einzige Karte mehr zu kaufen. Wer also jetzt noch keine hat, wird auch keine mehr bekommen.


screen shot der KHM-Webseite


Glücklicherweise konnte ich heute doch noch rein. Der Kulturverein meiner Firma hatte bereits im Oktober (!) Karten reserviert und ich konnte eine davon ergattern. Das meine ich mit "knapp".