Das vergangene lange Wochenende rund um den 1. Mai verbrachten Jutta und ich in
Florenz.
Diese Geburtsstadt der Renaissance nimmt mit ihrem Quotienten "Kunstwerke pro Quadratmeter" sicherlich einen der vordersten Plätze in Europa ein; wahrscheinlich noch vor Rom, weil die "Ewige Stadt" wesentlich größer und weitläufiger ist. Der Vorteil von Florenz ist eben, dass der innere Stadtkern und somit alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß zu erreichen sind.
Die Stadt war zwar in den letzten - sagen wir - 800 Jahren in unzählige Kleinkriege mit den anderen Stadtstaaten rundherum verwickelt, aber wirklich massive Zerstörungen wie wir sie aus den beiden Weltkriegen kennen, kamen hier nicht vor (eine Ausnahme ist zum Beispiel die Brücke Santa Trinita). Dementsprechend gut erhalten sind die Bauwerke im Zentrum: ein Palazzo neben dem anderen, eine Kirche neben der anderen, ein denkwürdiges Haus neben dem anderen - und alle einerseits trotz ihren hohen Alters (600 Jahre und mehr) gut erhalten und andererseits vollgestopft mit Kunstschätzen bis obenhin.
Weil das so ist, und weil wir in den dreieinhalb Tagen so viel gesehen haben und uns schon alles durcheinander kommt, fällt der Bericht diesmal etwas ausführlicher aus als sonst - reiner Selbstschutz.