Dienstag, 15. Dezember 2015

Simon Urban: Gondwana ★★★★☆

Simon Urban: Gondwana ★★★★☆


Cover: Schöffling Verlag

Die vier großen Weltreligionen Katholizismus, Protestantismus, Islam und Judentum haben sich zusammengeschlossen. Das religiöse und spirituelle Zentrum liegt auf der Pazifikinsel Gondwana. Hier leben nur komplett überzeugte Anhänger, dafür aber völlig friedlich nebeneinander.

Bis einer der vier Oberrepräsentanten ermordet wird. 

In zwei Tagen soll aber der religiöse Höhepunkt stattfinden, bei dem sich einmal im Jahr alle vier der jubelnden Menge zeigen. Wenn dann einer dieser Quadriga fehlen würde, würde das der Menge sicherlich ungut auffallen.

Die religiöse Oberaufsicht in Lyon schickt also ihren versiertesten Ermittler auf die Insel, um den Mord zu klären. Platon Ahorn, so sein Name, ist aber ein atheistisches, zynisches Ekelpack, das den restlichen drei Oberen das Leben in diesem himmlischen Paradies auf Erden zur Hölle macht. Da prallen Welten aufeinander!

Dienstag, 24. November 2015

Murturm bei Gosdorf

2010 wurde in der steirischen Gemeinde Gosdorf der Murturm eröffnet. Er heißt so, weil er nur wenige Meter von der Mur und somit von der steirisch / slowenischen Grenze entfernt steht.

Der Turm steht in einem Auwald, der erst vor kurzem renaturiert wurde: der Mur wird an dieser Stelle extra viel Platz gegönnt, um sich im Falle eines Hochwassers dort ausbreiten zu können.

Es gibt beim Turm eine Treppe hinauf und eine hinunter, oben sind sie miteinander verbunden und zusammen bilden sie eine Doppelhelix. Die ganze Konstruktion ist sehr gewagt und luftig; oben angekommen spürt man ganz schön, wie das Ganze schwankt. See- oder Höhenkranke könnten hier schon etwas mulmige Gefühle in der Magengegend spüren...






Quelle: Google Maps




Aber allemal sehenswert. Letzten Sonntag waren wir dort und ich hab einige Fotos mitgebracht.

Dienstag, 17. November 2015

Hilary Mantel: Falken ★★★★★

Hilary Mantel: Falken ★★★★★


Kein Cover verfügbar

Teil 2 dieser auf 3 Bände angelegten Serie schließt nahtlos an Teil 1 (Wölfe) an. Es gibt zwar vereinzelt Hinweise auf frühere Ereignisse, es empfiehlt sich aber auf alle Fälle mit dem ersten Teil der Trilogie zu beginnen. 

Montag, 9. November 2015

"Das Konzert" im Burgtheater

Bei dieser Komödie von Hermann Bahr kann man praktisch nichts falsch machen: weder Regie noch Darsteller oder die Theaterdirektion, die sie in den Spielplan nimmt. Das Stück ist bühnenwirksam und funktioniert schlicht und einfach.

Foto: Burgtheater / Georg Soulek

Mittwoch, 4. November 2015

Hilary Mantel: Wölfe ★★★★★

Hilary Mantel: Wölfe ★★★★★



Cover nicht verfügbar

"Wölfe" ist der erste Band einer breit angelegten Trilogie über die englische Königsfamilie Tudor. Ihr bekanntester Vertreter ist sicherlich Heinrich VIII., immerhin hat er sechs Ehefrauen verbraucht (kann man ruhig so sagen) und die Anglikanische Kirche von der Katholischen abgespaltet.

Hilary Mantel beschreibt in diesem ersten Band die Jahre 1527 bis 1535 aus der Perspektive von Thomas Cromwell, der es vom Emporkömmling bis zum ersten Sekretär des Königs gebracht hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Annullierung bzw. Scheidung der ersten Ehe Heinrichs, die Einfädelung der zweiten Ehe sowie die Abspaltung der Anglikanischen Kirche als Folge des Ganzen.

Samstag, 31. Oktober 2015

"Wassa Schelesnowa" im Burgtheater

Gestern sahen wir im Burgtheater Maxim Gorkis Stück "Wassa Schelesnowa". Gespielt wurde die Urfassung aus 1910, die sich grundlegend von der späteren Fassung unterscheidet.

Ich hab lange gebraucht, um mich in diese Inszenierung einzuleben und in diesem Stück zurecht zu finden. Auch nach 2:45h Spielzeit weiß ich nicht so recht, was ich von dem Ganzen halten soll.

Foto: Burgtheater / Georg Soulek

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Besuch in Budapest

Das letzte Wochenende verbrachten wir wieder bei Kathi in Budapest. In Ungarn war am Freitag Feiertag (Gedenktag an den Aufstand 1956), sodass wir diesmal sogar 3 Tage dort verbringen konnten.

Beim letzten Besuch im September mussten wir aus Zeitgründen die Besichtigung von Szentendre und des dortigen Freilichtmuseums leider frühzeitig abbrechen, und so holten wir diesmal das Versäumte nach. Bei herrlichem, klarem Herbstwetter!

Seitenarm der Donau bei Szentendre