Montag, 8. August 2016

Rom in Zeiselmauer

In Zeiselmauer im Tullnerfeld gibt es noch Reste eines befestigten Römischen Lagers, das einst Teil des Limes war. Direkt am südlichen Ufer der Donau gelegen ist es eine wesentlich kleinere Version von Carnuntum oder Vindobona.



Viel ist nicht mehr vorhanden. Vergangenen Samstag ergab sich eine gute Gelegenheit, mit dem Motorrad einen Ausflug dorthin zu machen und ein paar Fotos mitzubringen.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Sebastian Scholz: Die Merowinger ★★★★☆

Sebastian Scholz: Die Merowinger ★★★★☆



Kein Cover verfügbar

Sebastian Scholz fasst mit diesem Buch den aktuellen Stand der Forschung zu den Merowingern zusammen. Der Name dieses Herrschergeschlechts bleibt zwar im Dunkeln, aber dem Autor gelingt es immerhin, mir etwas Licht in die finstere und quellenarme Zeit des Frühmittelalters zu bringen.

Freitag, 24. Juni 2016

Christian von Ditfurth: Der 21. Juli ★★★★☆

Christian von Ditfurth: Der 21. Juli ★★★★☆


Kein Cover verfügbar

Die Frage "Was wäre, wenn...?" ist unter Historikern natürlich absolut tabu. Aber als Schriftsteller darf man sie natürlich sehr wohl stellen, da sind alle Freiheiten erlaubt.
Was macht man also, wenn man als Autor Historiker ist und diese Frage aber trotzdem stellen möchte? Man schreibt einen Alternativwelt-Roman (Achtung: der vorige Link enthält massenhaft Spoiler).

Christian von Ditfurth lässt also Hitler beim Attentat vom 20. Juli 1944 tatsächlich umkommen und entwickelt in Folge ein Szenario, in dem Himmler in Deutschland Reichsführer wird und Berija in der Sowjetunion das Sagen hat. Kombiniert mit einer spannenden Spionageschichte entsteht so ein recht gelungenes und fesselndes Buch!

Mittwoch, 8. Juni 2016

Maria Schrader: Vor der Morgenröte

Derzeit läuft in unseren Kinos der biografische Film "Vor der Morgenröte", der die letzten Jahre des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig zum Thema hat. Maria Schrader hat einen leisen, sehr schön fotografierten Film vorgelegt, der von einem feinen Schauspielerensemble getragen wird. Gundi, Fritz, Jutta und ich haben ihn gestern gesehen.




Samstag, 28. Mai 2016

Swetlana Alexijewitsch: Secondhand-Zeit ★★★★☆

Swetlana Alexijewitsch: Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus ★★★★☆

Cover: suhrkamp


Titel und Inhalt des Buches haben mich angesprochen, außerdem wurde die Autorin Swetlana Alexijewitsch 2015 mit dem Literatur-Nobelpreis belohnt.

Sie versucht darin die Fragen zu beantworten, warum so viele Russen der alten Sowjet-Zeit nachtrauern, warum immer noch so viele Stalin-Porträts in den Wohnungen hängen und warum Putin soviel Rückhalt in der Bevölkerung hat. Fragen, die mich ebenfalls interessieren. Ich erhoffte mir von diesem Buch also, die russische Seele etwas besser zu verstehen.

Freitag, 27. Mai 2016

"Der eingebildete Kranke" im Burgtheater

Die Premiere des Burgtheaters von Molieres "Eingebildetem Kranken" liegt schon einige Monate zurück; damals mussten wir den für uns vorgesehen Termin aber verschieben und so haben wir ihn eben gestern nachgeholt.

Quelle: Burgtheater / Reinhard Werner

Quelle: Burgtheater / Reinhard Werner


Das war also die letzte Vorstellung im Rahmen unseres Abos - möglicherweise in mehrfacher Hinsicht.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Juan Gabriel Vásquez: Das Geräusch der Dinge beim Fallen ★★★★☆

Juan Gabriel Vásquez: Das Geräusch der Dinge beim Fallen ★★★★☆


Cover: Schöffling-Verlag

Mario Vargas Llosa hält den kolumbianischen Autor Juan Gabriel Vásquez für "eine der originellsten Stimmen Lateinamerikas". Er wird wohl wissen, wovon er spricht, immerhin ist er selbst Nobelpreisträger für Literatur.

Dieses Buch behandelt eine sehr dunkle Ära Kolumbiens der jüngeren Geschichte, nämlich Aufstieg und Fall des berühmten Drogenbarons Pablo Escobar, und was es heißt, zu dieser Zeit in Kolumbien gelebt zu haben. Irgendwann nahmen die Kolumbianer schon gar nicht mehr wahr, wer diesmal einem Schussattentat mitten in der Hauptstadt Bogotá zum Opfer fiel.